Skiwerkstatt aus Dornröschenschlaf geholt

Studenten inventarisieren die ehemalige Wagnerei- und Skiwerkstatt von Otto Schallert – (v. li) Franziska Grabher, Maria Burtscher, Matthias Mangeng (Leitung), Hausherr Otto Schallert und Annika Friedrich.
Studenten inventarisieren die ehemalige Wagnerei- und Skiwerkstatt von Otto Schallert – (v. li) Franziska Grabher, Maria Burtscher, Matthias Mangeng (Leitung), Hausherr Otto Schallert und Annika Friedrich. ©Monika Kühne
Der fast 90-jährige Otto Schallert gibt sein reiches Wissen weiter.

In den Wagnerwerkstätten Vorarlbergs, vor allem auch im Walgau, wurden ab den 1920er-Jahren Skier hergestellt. Aus Nenzing stammt der Schallert-Ski. „Bis zu 250 Paar Ski wurden hier im Winter gemacht“, erzählt der fast 90-jährige Otto Schallert. Sein Vater Christian entwickelt ab 1921 nach Anleitungen des Pioniers Hannes Schneider, Skier, die Meilensteinen der Skigeschichte geworden sind. Die benötigten Maschinen hat der innovative Nenzinger selbst entworfen und gebaut.

Wissen wird bewahrt

Auf Initiative des Vereins „Kulturgutsammlung Walgau“ wird die 1966 stillgelegte Skiwerkstatt inventarisiert, um sie in „virtueller“ Form zu erhalten. Akribisch nummerieren, fotografieren und dokumentieren die Studenten Matthias Mangeng (Leitung), Annika Friedrich, Franziska Grabher und Maria Burtscher die zur Skiherstellung verwendeten Maschinen und Werkzeuge. Die Daten werden in eine Museumssoftware eingespeist. Wissenschaftlich begleitet wird das Projekt von Barbara Motter. Für die Finanzierung konnten das Land und die Marktgemeinde Nenzing gewonnen werden.

Weitere Informationen: www.kulturgutwalgau.com

 

 

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