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Große Betroffenheit bei Lechs Bürgermeister Ludwig Muxel (links) und Tourismusleiter Hermann Fescher.
Große Betroffenheit bei Lechs Bürgermeister Ludwig Muxel (links) und Tourismusleiter Hermann Fescher. ©Rüfikopfbahn; VN/Sams

Ein Skifahrer vermisst: 3 Skifahrer durch Lawine in Lech getötet

Drei Skifahrer aus Süddeutschland sind in Lech unter einer Lawine ums Leben gekommen. Vor Ort ist die Betroffenheit groß. Alle Entwicklungen im VOL.AT-Liveblog.
Lawinen-Drama in Lech
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Erhebliche Lawinengefahr

Wie die Behörden am Sonntag berichteten, wurde ein Mann der vierköpfigen Gruppe am Vormittag noch vermisst. Die vier befreundeten Skifahrer waren am Samstag den Angaben zufolge auf einer gesperrten Skiroute unterwegs. Am Abend wurden sie als vermisst gemeldet. Laut Polizei fanden die Retter die Leichen von drei Männern aus Oberschwaben im Alter von 32, 36 und 57 Jahren kurz vor Mitternacht. Die noch vermisste Person ist 28 Jahre alt und ebenfalls aus Süddeutschland.

Schnelle Ortung

Als am Samstagabend die Frau eines Skifahrers Vermisstenanzeige stellte, gelang es den Helfern schnell, die Gruppe mittels Handy-Ortung zu lokalisieren. Eine Rettungsmannschaft stieg sofort auf. Drei Skifahrer wurden laut Polizei gegen 23 Uhr gefunden. Sie wiesen Verletzungen auf sowie Erstickungsmerkmale. Die Wintersportler hatten die gesamte Notfallausrüstung dabei. Trotz ausgelösten Airbags wurden sie verschüttet.

Die Suche nach dem vierten Verschütteten musste wegen großer Lawinengefahr abgebrochen werden. Ob sie am Sonntag wieder aufgenommen wird, entscheidet eine Lawinenkommission am Vormittag, wie ein Polizeisprecher sagte. “Es ist zu fragen, ob die Suche wegen der großen Lawinengefahr zu verantworten ist”, so der Sprecher.

Am Samstag herrschte in Lech oberhalb von 2000 Metern Lawinenwarnstufe 3. Wegen weiterer Schneefälle dürfte die Lawinengefahr nicht nur in der Region Arlberg weiter zunehmen. Verbreitet wird bis zum Dienstag in Hochlagen mit rund einem Meter Neuschnee und mehr gerechnet.

Große Betroffenheit im Ort

Große Betroffenheit hat am Sonntag nach einem Lawinenabgang in Lech in Vorarlberg geherrscht, bei dem drei Skifahrerer aus Deutschland getötet wurden. Wie Bürgermeister Ludwig Muxel der APA sagte, sei der Schock nach der Tragödie groß. Derzeit könne wegen der starken Schneefälle die Suche nach dem vierten Skifahrer nicht fortgesetzt werden.

“Das ist für die Einsatzkräfte aktuell einfach viel zu gefährlich”, erklärte der Ortschef. Auch für die kommenden Stunden sei nicht mit einer Wetterbesserung zu rechnen. Laut den Prognosen des Vorarlberger Lawinenwarndienstes sorgten Neuschnee, Regen und Wind am Sonntag abermals für einen deutlichen Anstieg der Lawinengefahr im Tagesverlauf. Zudem werde mit dem aufkommenden Sturm umfangreich Schnee verfrachtet und Triebschnee gebildet, hieß es.

Auf gesicherten Pisten bleiben

Bei den drei Toten soll es sich laut Muxel nach derzeitigem Stand um Variantenfahrer gehandelt haben, die abseits der gesicherten Pisten im freien Skiraum unterwegs waren. Der Bürgermeister richtete daher den Appell an alle Wintersportler, auf den gesicherten Pisten zu bleiben: “Derzeit ist die Lawinengefahr abseits einfach zu groß.”

Damit die Suche nach dem vierten Vermissten fortgesetzt werden könne, müssten sich die Verhältnisse “deutlich” bessern. Der Sucheinsatz am Abend tags zuvor, bei dem die drei Skifahrer tot geborgen wurde, sei für die Einsatzkräfte sehr gefährlich und sehr belastend gewesen. Die drei Männer konnten gegen 23.00 Uhr nur noch tot geborgen werden. Die Suche nach dem vierten musste dann wegen der großen Lawinengefahr abgebrochen werden.

(APA/dpa/red)

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