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Ski Cross: ÖSV-Team holte im Montafon drei Top-Ten-Plätze

Der 28-Jährige Montafoner Frederic Berthold scheiterte im Achtelfinale.
Der 28-Jährige Montafoner Frederic Berthold scheiterte im Achtelfinale. ©ÖSV Wieser
Österreichs Ski-Cross-Athleten haben am Samstag beim Heim-Weltcup im Montafon drei Platzierungen in den Top Ten geholt.

Adam Kappacher sorgte dabei für das beste Resultat. Er belegte als Dritter des kleinen Finales den siebenten Rang. Rang neun gab es für Christoph Wahrstötter und für das beste Damen-Ergebnis sorgte Andrea Limbacher als Achte. Der Montafoner Frederic Berthold scheiterte im Achtelfinale.

Montafon. Kappacher hatte sich für sein Heimrennen mehr vorgenommen, zumal er in der Vorwoche in Val Thorens (FRA) in beiden Rennen die Qualifikation nicht geschafft hatte. Daher war der Salzburger nicht vollauf zufrieden. "Ich bin heute mit dem Ziel an den Start gegangen, um die Stockerlplätze mitzufahren. Leider habe ich im Semifinale keinen optimalen Lauf erwischt und damit war auch die Chance auf das Podium dahin. Wenn es mir gelingt, die kleinen Fehler auszumerzen, dir mir noch unterlaufen, geht es für mich mit Sicherheit noch weiter nach vorne", meinte Kappacher, der als Qualifikations-Zweiter in das 32er-Finale eingezogen war.

"Step by step"

Für Wahrstötter war Rang neun ein Schritt in die richtige Richtung. "Ich muss mich nach meinem Materialwechsel im Sommer wieder 'step by step' nach vorne arbeiten. Mit diesem Ergebnis habe ich damit einmal einen Anfang gemacht", sagte der Tiroler. Wie Wahrstötter erreichten auch der Steirer Sandro Siebenhofer (13.) und der Oberösterreicher Johannes Rohrweck (15.) das Viertelfinale. Der Sieg ging an den Schweizer Ryan Regez vor den beiden Kanadiern Kristofor Mahler und Brady Leman.

Heftige Aktion

Für Limbacher war ein Vorfall im Halbfinallauf Grund zum Ärger. Sie war in einer Kurve vor der Zielgeraden von zwei Kanadierinnen in die Zange genommen worden und dann mit einem Skistock am rechten Oberschenkel getroffen worden. Die Oberösterreicherin verlor dadurch an Geschwindigkeit. "Das Loch in meiner Hose zeigt, dass diese Aktion recht heftig war, aber solche Situationen kommen beim Ski Cross eben vor", sagte Limbacher. Zumindest gehe es bei ihr nach Knieproblemen samt Streichung des Trips nach Val Thorens wieder aufwärts.

Die Steirerin Katrin Ofner belegte nach einem Aus im Viertelfinale Platz 15. Der Sieg ging an die Kanadierin Marielle Thompson vor der Schwedin Sandra Näslund und ihrer Landsfrau Courtney Hoffos. Am Dienstag geht der Weltcup in Arosa (SUI) mit einem Sprintrennen weiter.

(APA)

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