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Ski alpin: Feller wartet auf Erleuchtung im Nightrace-Flutlicht

Manuel Feller.
Manuel Feller. ©GEPA
Wie in Kitzbühel ist Manuel Feller auch in Schladming bisher nicht vom Glück verfolgt gewesen. Der dritte Platz vor zwei Jahren war bei neun Starts im Slalom-Nightrace sein bestes Ergebnis im Ski-Weltcup. 

Vier Mal schied der Tiroler aus, 2021 nach Halbzeitführung schon nach wenigen Toren. Die Lust auf den ersten Heimsieg ist definitiv da. "Als Slalomfahrer ist Schladming sogar das Größte, was man gewinnen kann", sagte Feller, der zudem ein Fan von Nachtrennen ist.

Liveticker zum Slalom in Schladming:

Nach zwei Siegen nacheinander auf der Schweiz-Tour in Adelboden und Wengen verpasste der Fieberbrunner zuletzt bei seinem Heimrennen in Kitzbühel als Vierter doch recht deutlich das Podium. "Das hat schon ein bisschen Zeit gebraucht, das sacken zu lassen", meinte er am Tag danach, ergänzte aber gleich darauf: "Am Anfang der Saison haben wir gesagt, wenn wir an schlechten Tagen immer noch gute Ergebnisse fahren, dann passt es. Das muss unser Ziel sein, und daher kann man definitiv auch was Positives sehen."

Im Slalom-Weltcup liegt er unverändert voran, 187 Punkte trennen ihn von Kitzbühel-Sieger Linus Straßer. Im Gegensatz zu Feller hat der Deutsche in Schladming bereits gewonnen, 2022 war er vor Atle Lie McGrath und Feller siegreich. McGrath, Zweiter in Adelboden und Wengen, ist in der Disziplinwertung mit 203 Punkten Rückstand momentan Dritter. "Ich habe Vertrauen in mein Skifahren. Das ist ein Gefühl, für das ich wirklich hart gearbeitet habe", sagte der Norweger.

Rennkalender fordert Substanz

Der 23-Jährige nannte Kitzbühel und Schladming die "größten und legendärsten Rennen, die wir haben". Nachdem er am pickelharten Ganslern ausschied, jagt er nun beim Nightrace seinem ersten Saisonsieg hinterher. Und wie für Feller sind es für McGrath aktuell besonders intensive Tage.

Der Rennkalender - Kitz-Slalom am Sonntag, Schladming-RTL am Dienstag, Slalom-Nightrace am Mittwoch - koste einiges an Substanz. "Mit dem ganzen Kitzbühel-Programm davor ist es schon ein Hammer-Programm. Werden wir schauen, wie viele Leute noch Riesentorlauf und Slalom fahren in der Zukunft", merkte Feller an. "Aber im Großen und Ganzen überwiegt schon die Freude, dass wir daheim zwei Rennen vor so einer Kulisse fahren dürfen." Zudem seien Nachtrennen "genau mein Ding. Ich bin Langschläfer und kein Frühaufsteher."

Fokus auf das Rennen, nicht auf den Slalom-Weltcup

Noch keine Rolle spielen bei Feller laut eigener Aussage Gedanken an den erstmaligen Gewinn des Slalom-Weltcups. "Für mich steht bei jedem Rennen das Rennen an sich im Vordergrund, ich konzentriere mich auf jedes Rennen aufs Neue", betonte er. "Wir haben jetzt ein bisschen mehr als ein Viertel der Saison im Slalom, da kann noch sehr viel passieren. Der Februar ist extrem intensiv mit vielen Reisen und vielen Riesentorläufen dazwischen, daher weiß man nicht, was da passiert."

(APA)

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