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Silbernes Ehrenzeichen für "besonderen Freund Vorarlbergs"

©VLK/Meusburger
St. Gerold – Mit Jahresende scheidet Propst Nathanael Wirth aus seinem Amt und geht in Pension.

Am Sonntag, 4. Oktober, wurde der Chef der Propstei St. Gerold offiziell von der Gemeinde verabschiedet. In seiner Ansprache bezeichnete Landeshauptmann Herbert Sausgruber Pater Nathanael als einen “besonderen Freund Vorarlbergs” und überreichte ihm das Silberne Ehrenzeichen des Landes Vorarlberg. 

Der gebürtige Schweizer Paul Wirth (Jahrgang 1930) trat  1951 in den Benediktinerorden ein und nahm den Namen Nathanael an. Vor mehr als 50 Jahren, im Jahr 1958, ist Pater Nathanael nach St. Gerold gekommen und hat die Propstei in einem desolaten Zustand übernommen. Sausgruber: “In jahrzehntelanger Aufbauarbeit hat Pater Nathanael Wirth, Seelsorger und Unternehmer, die heruntergekommene Propstei St. Gerold mit sehr viel Eigeninitiative und Engagement zu einem Zentrum der Begegnung und zu einem Zentrum der Kunst und Kultur gemacht.”

Mit großartigen Konzerten, mit Seminaren, Vortragsreihen und Kulturveranstaltungen hat Pater Nathanael die Propstei St. Gerold in den vergangenen Jahrzehnten zu einer kulturellen Einrichtung gemacht, die weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt wurde und geschätzt ist. “Auch der wirtschaftliche und touristische Aspekt der Propstei für das Große Walsertal und die dort lebenden Menschen ist beachtlich, ist doch die Propstei der größte Arbeitgeber der Gemeinde St. Gerold”, sagte Sausgruber. Wesentlichen Anteil hatte Propst Nathanael auch bei der Aufnahme des Biosphärenparkts Großes Walsertal in die UNESCO-Liste der weltweiten Lebensraumreserven.

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