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Silbernes Bürgermeisterjubiläum

Vorne: Richard Amann, Gottfried Brändle, Harald Sonderegger, Werner Huber. Hinten: Rainer Siegele, Fritz Maierhofer, Dieter Egger, Christian Loacker
Vorne: Richard Amann, Gottfried Brändle, Harald Sonderegger, Werner Huber. Hinten: Rainer Siegele, Fritz Maierhofer, Dieter Egger, Christian Loacker ©Christof Egle
Gemeinde Altach feierte 25 Bürgermeister-Jahre Gottfried Brändle.
25 Jahre Bürgermeister Gottfried Brändle
25 Jahre Bürgermeister Gottfried Brändle

Altach. Bei einem Bürgermeister laufen sprichwörtlich die Fäden zusammen, seine Aufgabe ist es aus den Fäden ein passendes stimmiges Werk zu weben, dass im Idealfall im Sinne aller Bürger einer Gemeinde ist. Bei Gottfried Brändle stimmt dieses Bild im doppelten Sinne: Seit 25 Jahren ist er Bürgermeister der Kummenberggemeinde Altach, davor war er in der Textilbranche tätig – Erfahrung mit Fäden und ihren Möglichkeiten waren also schon vor seiner Amtszeit vorhanden. Genau am 30.September 1993 bestieg der heute 66-Jährige den Gemeindethron. Als König oder Kaiser hat er sich aber nie verstanden, im Gegenteil: „Ich bin den Menschen dankbar, die mich speziell am Anfang, aber auch die weiteren Jahre, an der Hand genommen und geführt haben“, zeigt sich Brändle gewohnt bescheiden. Diese Tugend wird ihm auch von seinem langjährigen Götzner Amtskollegen Werner Huber, bei einer Feier im kleinen Rahmen (gegen ein großes Fest hätte Brändle definitiv Einspruch erhoben) im Altacher KOM bestätigt: „Götzner und Altacher haben eine lange bewegte Geschichte, auch wir hatten unsere Berührungspunkte, es war aber stets eine faire Zusammenarbeit.“ Ähnliche Attribute beim Silberjubilar sieht auch Landtagspräsident Harald Sonderegger: „In den ganzen Jahren hat er versucht die Menschen in Altach zusammen zu bringen und das in seiner unnachahmlichen Art und Weise: Ruhig aber konsequent und zielbewusst“.

In 25 Jahren Amtszeit wurden tatsächlich zahlreiche Projekte zusammen mit der Gemeindevertretung und den Mitarbeitern – dieses Zusammenspiel wird von Brändle stets betont – umgesetzt: Ganz zu Beginn stand die Eröffnung des Sozialzentrums, welches noch von seinem Vorgänger Gregor Giesinger geplant wurde, es folgte Neubau des Feuerwehrhaus, das in die Jahre gekommene Vereinshaus wurde 2011 durch das imposante Veranstaltungszentrum KOM ersetzt und der erste islamische Friedhof des Landes 2012 in Altach realisiert. Investiert wurde auch in die Bildung der Altacher Kinder aller Altersklassen, der stete Ausbau der Kleinkinderbetreuung, Sanierungen und Erweiterungen von Kindergärten, Volks- und Mittelschule dienen als Basis für die nächste Generation. Nicht zuletzt verwandelte sich das kleine Schnabelholz, in den Fußballtempel Cashpoint-Arena und beherbergt die beste Fußballmannschaft des Landes. Brändle zeigt sich, wie es sein Vize Franz Kopf ausdrückt, stets als Entwickler, Umsetzer und Macher. Diese Qualitäten wird auch sein Nachfolger mitbringen müssen. Mit dem Umbau des Bahnhofs, der Gestaltung des neuen Dorfzentrums und dem Kinderbetreuungszentrum im Kreuzfeld stehen weitere Vorhaben an. Noch wird Brändle diese Projekte vom Chefsessel aus vorantreiben, nach der nächsten Wahl 2020 solle dann aber auch einmal Schluss sein. Die Fußstapfen für den Nächsten werden groß sein, Brändle hat aber, ganz gewissenhaft, diesem bereits seine volle Unterstützung angeboten, egal wie er auch heißen möge.

Treffpunkt Bürgermeister-Jubiläum

„Des het as gär nit brucht“, waren die ersten Worte einer Rede von Bürgermeister Gottfried Brändle im Altacher KOM anlässlich der Feier zu seinem 25jährigen Dienstjubiläum. Zumindest der offizielle Teil war dem langjährigen Gemeindeoberhaupt eher unangenehm, erst später nach dem Buffet, welches von Grubwieser-Wirt Michael Häfele kredenzt wurde, taute Brändle im Kreise seiner Mitarbeiter langsam auf. Gemeindesekretär Markus Giesinger hatte Vorfeld seine ganzen Überredungskünste aufbieten müssen, damit Brändle der Feier überhaupt seinen Segen gab. Zu einer kleinen Feier mit Gemeindevertretern und Mitarbeitern war der Langzeitbürgermeister dann doch bereit. Zusätzlich geladen war nur ein ganz schmaler Personenkreis, bestehend aus Landtagspräsident Harald Sonderegger, die AmKumma Amtskollegen Christian Loacker (Götzis), Fritz Maierhofer (Koblach), Rainer Siegele (Mäder), sowie Dieter Egger (Hohenems). Dazu noch die beiden Altbürgermeister Richard Amann (Hohenems) und Werner Huber (Götzis), mit denen Brändle viele Jahre in nachbarschaftlicher Verbundenheit zusammenarbeitete. Zu den musikalischen Klängen der „Cornettos“ gab es natürlich kleine Aufmerksamkeiten der Gäste für den Silberjubilar, darunter auch zwei Bilder des Altacher Künstlers Lothar Märk seitens der Gemeindevertretung, deren Vorstand war mit Vize Franz Kopf, Kurt Hämmerle, Kuno Sandholzer und Susanne Knünz-Kopf prominent vertreten.

CEG

 

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