Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

"Silberner" Matt mit Stretch-Limousine ins Ö-Haus

Genau genommen haben Österreichs Alpinherren seit Sonntag ihre Olympia-Medaille, weil im ÖSV die Freestyle-Disziplin Ski Cross dem Alpinbereich zugeordnet wird. So oder so, Andreas Matt feierte sein historisches Silber Sonntagnacht auch im Österreichhaus zu Whistler, in das er mit einer gut zehn Meter langen Stretchlimousine chauffiert wurde.
So feierte Andreas Matt

Erst um 23.00 Uhr Ortszeit hatte es der 27-jährige Bruder des Slalom-Doppelweltmeisters Mario Matt nach der Medaillenfeier in Vancouver ins Österreichhaus von Whistler geschafft. Dort erhielt er dann nicht nur die üblichen Geschenke, ihm wurde auch ein lautstarkes Ständchen gesungen. “Das war eines der schwierigsten Rennen, das wir je gefahren sind”, sagte Matt, zu dessen Ehren auch ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel ausgeharrt hatte.

Die alpine Zuordnung im ÖSV hat Österreichs Crossern nicht nur zusätzliches Geld, sondern auch reichlich Know-how aus dem Alpinbereich gebracht. Von der Ski-Präparierung bis zu Daten aus Windkanaltests reichte der bisher WM-Medaillen und Olympia-Silber bringende Informationstransfer.

Schröcksnadel ist ein absoluter Fan des neuen Sports und sieht dort sogar Ansätze, um die klassische Abfahrt in Anlehnung an das Cross attraktiver zu gestalten. “Tempo runter, Schwierigkeit rauf”, so seine Empfehlung. Der Tiroler ist überzeugt, dass man bei anhaltendem Trend zur perfekten Pistenpräparierung die klassische Abfahrt “umbringt”. “Das ist die Königsdisziplin, aber derzeit sind die Slaloms das viel größere Spektakel.”

Erst deutlich nach Mitternacht machte sich Andreas Matt, der seine Olympiamedaille zu Hause in Flirsch wie die WM-Goldene seinem ausgestopften Adler umhängen wird, wieder auf dem Weg zurück nach Vancouver. Wieder in der Stretchlimousine, die erneut angemietet werden soll, wenn es am Cypress Mountain in West-Vancouver weitere ÖOC-Medaillen gibt.

Für die 120 Kilometer nach Whistler und nochmals retour benötigt selbst ein PKW rund fünf Stunden. “Man kann unseren Athleten nicht zumuten, diesen Weg zu so später Stunde in einem Bus zu absolvieren”, erklärte Pressebetreuer Walter Delle Karth.

home button iconCreated with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Olympia
  • "Silberner" Matt mit Stretch-Limousine ins Ö-Haus
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen