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Siebte Amtszeit für Georg Bantel

Der neue, alte Gemeindevorstand: Vize-Bgm. Gregor Wucher, Bgm. Georg Bantel und GR Claus Wucher.
Der neue, alte Gemeindevorstand: Vize-Bgm. Gregor Wucher, Bgm. Georg Bantel und GR Claus Wucher. ©Andreas Boschi
Bilder von der konstituierenden Sitzung der Möggerser Gemeindevertretung

Gregor Wucher wiederum Vizebürgermeister, Claus Wucher bleibt Gemeinderat.

Möggers. Das halbe Dutzend machte Georg Bantel schon vor fünf Jahren voll. Nun wurde der Möggerser Langzeitbürgermeister von der Gemeindevertretung für eine siebte Amtszeit gewählt. Ebenfalls bestätigt wurden Vizebürgermeister Gregor Wucher und Gemeinderat Claus Wucher.
Verspürt man bei der siebten Wahl überhaupt noch eine Anspannung? “Es ist jedes Mal etwas Besonderes”, versichert Bantel, der 1980 als 24-Jähriger das Amt als jüngster Bürgermeister Österreichs übernahm. Mittlerweile ist er der längstdienende in Vorarlberg. Seither hat sich vieles verändert. “In meinen ersten Jahren herrschte ein großer Bedarf an Infrastruktur. Es gab beispielsweise den Wunsch nach Telefonanschlüssen. Das kann man sich heute gar nicht mehr vorstellen.” Die gegenwärtigen Herausforderungen sind vor allem finanzieller Natur: “Wegen der Wirtschaftskrise müssen wir im Moment jährliche Mindereinnahmen von 100.000 Euro verkraften und trotzdem die Infrastruktur erhalten und verbessern.”

Aktive Bodenpolitik

Den Einschränkungen zum Trotz möchte Möggers der Jugend weiterhin eine Heimat bleiben. Die bisher betriebene aktive Bodenpolitik soll deshalb fortgesetzt werden. Neben den beiden Zollhäusern, die Anfang des Jahres erworben wurden, zählen dazu auch die Rädler-Gründe, deren Erschließung nun endgültig in trockene Tücher gebracht werden soll. “Wir wollen die Jugend in der Gemeinde halten. Wenn wir ihr nicht Platz bieten, überaltern wir und den Vereinen wird ihre Lebensgrundlage entzogen”, erklärt Bantel. Um dieses Szenario zu verhindern, werden selbst klassische Bauformen des ländlichen Raumes infrage gestellt: “Wohnungen werden ein Thema sein.” Zuerst stehen jedoch die Zollhäuser auf dem Programm. Die beiden Objekte sind augenscheinlich sanierungsbedürftig. Außerdem soll der Wohnbedarf erhoben werden. Falls Interesse vorhanden ist, könnten laut Georg Bantel zwei bis drei zusätzliche Wohnungen in den Dachgeschoßen entstehen.

Andreas Boschi

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