Siebenschläfer zu Gast bei Inatura Dornbirn

Klaus Zimmermann von der Inatura Dornbirn hatte in den vergangenen Tagen außergewöhnlichen Besuch: der Tierfreund gewährte sechs Siebenschläfern für ein paar Tage Asyl.  

Durch seine Arbeit bei der Inatura Dornbirn hatte Klaus Zimmermann schon das ein oder andere Mal Tiere bei sich zu Hause in Pflege genommen. Der Besuch von Siebenschläfern war jedoch auch für den erfahrenen Tierfreund Neuland. Kurzerhand wandelte er seinen Wintergarten in ein “Gästezimmer” für die Säugetiere um.

Eine Familie, deren Haus immer wieder von den außergewöhnlichen Gästen heimgesucht wurde, gab die Siebenschläfer in der Folge an Klaus Zimmermann ab, da die Tiere geschützt sind und nicht getötet werden dürfen. Da für die Inatura Dornbirn aber derzeit keine Ausstellung oder ähnliches mit Siebenschläfern in Frage kommt, hatte Zimmermann die Tiere nach ein paar Tagen Pflege fernab von Häusern wieder der Natur übergeben.

Der Siebenschläfer ist ein mausähnliches, nachtaktives Nagetier. Die Gestalt des Tieres erinnert an Eichhörnchen und Grauhörnchen. Allerdings ist der Siebenschläfer erheblich kleiner, hat große, schwarze Augen, rundliche Ohren und einen buschigen Schwanz. Die Fußballen der Tiere sind immer etwas feucht und so beschaffen, dass sie Bäume und Wände ohne Probleme erklimmen können.

Sie suchen sich in Baumlöchern, Höhlen, Löchern im Felsgestein, Vogelhäuschen und auch leider gerne unter den Dächern von Wohnhäusern ihr Schlafquartier. Während das Tier dort den Tag verschläft, pflegt es nachts herumzulaufen und dabei so viel Lärm zu machen, dass man gar kaum glauben möchte ein kleines Tierchen von wenigen hundert Gramm Gewicht sei dafür verantwortlich.

Besondere Ehre: Im Jahr 2004 wurde der Siebenschläfer zum Tier des Jahres gekürt.

Klaus Zimmermann über Siebenschläfer

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