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Sieben-Mann-Kabarett allein in Hohenweiler

Martin Kosch mit den Raiba-Direktoren Gustav Kathrein und Hubert Gieselbrecht.
Martin Kosch mit den Raiba-Direktoren Gustav Kathrein und Hubert Gieselbrecht.

Hohenweiler. Der Hohenweiler Hokus, das stimmungsvolle Kultur- und Sportzentrum im Leiblachtal, war Bühne für einen Kabarettisten, der im Ländle bislang ein unbeschriebenes Blatt war. Seit Jahren bietet die Raiba Leiblachtal ihren Kunden im Herbst einen vergnüglichen Abend. Hochkarätiges aus der Vorarlberger Szene war dabei schon zu Gast, Gabi Fleisch ebenso wie Stefan Vögel. Diesmal beschritt man Neuland und der BWL-Student Martin Kosch aus der Steiermark reihte sich würdig ein in diese Liste.

Sparmaßnahmen

Die Wirtschaftskrise hat offensichtlich auch die Kabarettszene getroffen – und wie: Martin Kosch, der als Referenzen u. a. den Österreichischen Kabarettförderpreis und den von Großmeister Josef Hader überreichten Gmunder Kleinkunstschwan vorzuweisen hat, muss in seinem Erfolgsstück „Sieger sehen anders aus“ auf seine sechs Mitspieler verzichten. Soll heißen: Er spielt alle Typen selbst, die skurrilen drei von der Tankstelle ebenso wie die drei aus der Selbsthilfegruppe. Und im zweiten Teil bringt er diese Gruppen sogar zusammen. Ganz schön viel Arbeit, pausenlos die Rolle zu wechseln, vom „Gemüseflüsterer“, einem Biobauer, der sich mit seinen Kartoffeln und Salatköpfen unterhält, zum Kleinkriminellen von der Tankstelle oder vom Alkoholiker zum „outgeburnten“ Tunnelprojektleiter oder zum Computertechniker, der sich selbst gemobbt hat. Kontakt: Mag. Martin Kosch, Tel. 0676 5295782, E-Mail: koschkabarett@gmail.com.

 

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