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Sicherheitsupdate für Langener Tunnel

Die beiden Projektleiter der ASFINAG mit Florian Morscher
Die beiden Projektleiter der ASFINAG mit Florian Morscher ©melanie kargl-kasper
Die Gemeinde Klösterle und die ASFINAG luden kürzlich zu einer Informationsveranstaltung.

Am 3. April 2018 starten die Arbeiten zum Sicherheitsausbau des Langener Tunnels auf der S16. Dafür sind von 19. April bis Anfang November insgesamt 110 Nachtsperren notwendig. Über die daraus folgenden Auswirkungen sowie den geplanten Ausbau konnten sich Interessierte in der Sporthalle Klösterle informierten. Nach einer kurzen Begrüßung durch Bürgermeister Florian Morscher stellte der Geschäftsführer der ASFINAG für Tirol und Vorarlberg, Stefan Siegele, seine beiden Projektleiter Mario Patigler und Ulrich Engbert vor und übergab ihnen das Wort.

Der Langener Tunnel wird sicherer

Die Projektinformation startete mit den Ausbauplänen. So machen eine LED-Beleuchtung sowie eine neue Tunnelbeschichtung den Tunnel zukünftig heller. Zudem wird eine Geisterfahrer-Detektion eingebaut, dies bedeutet die automatische Erkennung von Falschfahrern und die daraus folgende Rot-Schaltung des Tunnels. Außerdem werden alle neun Fluchtwege behindertengerecht ausgestattet. Für die Sanierung muss mit Hochdruck-Wasserstrahlen der alte Beton abgetragen werden was dazu führen kann, dass der Lärmpegel im Außenbereich an den Tunnelportalen etwas steigt. Die ASFINAG wickelt nach Möglichkeit einen Großteil dieser Arbeiten während des Tages ab um die Nachtruhe nicht zu stören, so die Projektleiter.

Nachtsperren mit Umleitung

Während den Nachtsperren der Südröhre wird der Verkehr von 20 bis 6 Uhr in Richtung Tirol an der Anschlussstelle Wald a./A. über die Ortsteile Wald, Danöfen und Klösterle bis zur Anschlussstelle Langen a./A. umgeleitet. Untertags sind auf der S16 zwei Spuren in Richtung Bregenz sowie eine Spur in Richtung Tirol für den Verkehr offen. Freie Fahrt ohne Behinderung gibt es auch in der Nacht in Richtung Bregenz. Abschließend merkten die Experten der ASFINAG noch an, dass für die Arbeiten in der Nordröhre 2019 keine Ausleitungen von der S16 durch die Ortsgebiete geplant sind. Im Anschluss bedankte sich Bürgermeister Florian Morscher für die informativen Ausführungen und die Besucher der Veranstaltung hatten noch die Möglichkeit, offene Fragen an das Expertenteam der ASFINAG zu stellen.

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