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Shoppinglaune hielt sich in Grenzen: Viel Platz in Wiener Geschäften

Die Shoppinglaune in Wien war nicht am Dienstag nicht sehr groß.
Die Shoppinglaune in Wien war nicht am Dienstag nicht sehr groß. ©APA/HELMUT FOHRINGER
Am Dienstag hielt sich die Shoppinglaune in Wien noch in Grenzen. In den Geschäften war wenig los, Andrang herrschte nur bei Baumärkten und einem Stoffgeschäft in Wien-Hernals.

Ein "Run" sieht anders aus: Am ersten Tag des sanften Comebacks des Handels hat sich die Shoppinglaune in Wien noch recht in Grenzen gehalten. Abgesehen davon, dass gerade in den beliebten Einkaufsstraßen sowieso viele Geschäfte weiter geschlossen bleiben mussten, weil sie größer als 400 Quadratmeter sind, wurden auch die wieder geöffneten Shops wenig frequentiert - mit einer Ausnahme: Baumärkte.

Großer Andrang: Sicherheitsabstand wurde schwierig

Diese durften mit heutigen Dienstag bekanntlich alle wieder aufsperren - ungeachtet ihrer Größe. Darauf haben offenbar schon jede Menge Heimwerker gewartet. Zumindest war der Andrang bei einer Filiale im 17. Bezirk am Vormittag dementsprechend rege. Endlose Warteschlangen im Freien, wie sie inzwischen auf Fotos und Videoclips von anderen Standorten in Sozialen Medien die Runde machen, waren dort zwar nicht zu sehen. Im Inneren drängten sich die Menschen aber vor allem in der Pflanzenabteilung und zwischen jenen Regalen, wo es Wandfarben oder andere Utensilien für den geübten Selbermacher gibt, teils derart, dass es mit dem Sicherheitsabstand von einem Meter schwierig wurde.

Vor dem Markteingang war zwar ein Security postiert. Ein Zählsystem betreffend bereits eingelassene Kunden - etwa über die Ausgabe von Wagerln oder Körben - war allerdings nicht erkennbar. Immerhin: Sämtliche Bastler und Hobbygärtner trugen den vorgeschriebenen Nasen-Mund-Schutz, das Personal war sogar mit einem transparenten Visier ausgestattet. An den Kassen wurde das Social Distancing dank aufgeklebter Bodenmarkierungen artig eingehalten.

Wenig Menschen auf Mariahilfer Straße unterwegs

Ganz anders die Situation am Vormittag auf Wiens längster Einkaufsmeile - der Mariahilfer Straße. Hier zeigte sich auf den ersten Blick ein nicht allzu anderes Bild als seit dem Beginn des Shutdowns Mitte März. Passanten flanierten in der Straßenmitte, die Shopping-Sehnsucht schien endenwollend. Das lag womöglich auch daran, dass die großen bekannten Textil-, Einrichtungs- oder Elektronikketten nach wie vor geschlossen halten müssen.

Einzelne kleinere Boutiquen waren aber bereits aus dem erzwungenen Spätwinterschlaf erwacht - wobei am Eingang neben der Bitte um Abstandhalten und Mundschutz oft auch die konkrete Anzahl der im Laden erlaubten Personen angegeben waren. Denn der Bund schreibt vor: Pro 20 Quadratmeter darf nur eine Kundin bzw. ein Kunde ins Geschäft. Die Gefahr, diese Höchstgrenze zu überstrapazieren, bestand in den meisten wieder geöffneten Stores aber sowieso nicht.

Mangels Besucher: Shops verzichteten auf Öffnung

Das trifft auch auf das Luxussegment zu. Im "Goldenen Quartier" der Innenstadt, in dem sich normalerweise vorrangig betuchte Touristen tummeln, sah man an Tag 1 nach der Shoppingpause kaum Passanten. Die Rollbalken der meisten hochpreisigen Filialen - auch der kleineren - blieben dementsprechend unten. Ähnlich verhielt es sich am Graben oder der Kärntner Straße. Dort verzichteten zum Beispiel die deutlich unter 400 Quadratmeter messenden Souvenirshops mangels ausländischer Besucher gleich ganz auf die Öffnung.

Sehr wohl wieder aufgesperrt hatte indes die auf Karten und Reiseführer spezialisierte Buchhandlung Freytag & Berndt in einer Seitengasse des Kohlmarkts. Betritt man das - bis auf drei Mitarbeiter - leere Geschäft, wird man quasi gleich automatisch zu den regionalen Landkarten gelotst: "Wenn Sie wandern wollen..." Das Personal ahnt: Die Nachfrage nach schön bebilderten Druckwerken, die auf mondäne Weltstädte oder Palmenstrände vor türkisem Meer Lust machen, wird derzeit überschaubar sein.

Warteschlange vor Stoffgeschäft

Die einzige Warteschlange, die am Dienstagvormittag bei einem APA-Streifzug durch einige Teile Wiens ins Auge fiel, fand sich übrigens vor einem kleinen Geschäft in der Hernalser Hauptstraße. Rund zehn Menschen, vorrangig weiblichen Geschlechts, warteten geduldig auf Einlass. Das begehrte Sortiment: Stoffe und Nähzubehör. Selbst produzierte Masken haben schließlich gerade Hochsaison.

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(APA/Red)

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