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Sexuelle Belästigung im Säntispark: Kommt der Täter aus Vorarlberg?

Für die Schweizer Ermittler enden die Möglichkeiten an der Grenze.
Für die Schweizer Ermittler enden die Möglichkeiten an der Grenze. ©VOL.AT/Hartinger/Steurer
Die Schweizer Polizei kennt den Tatverdächtigen, eine Festnahme ist derzeit aber in weiter Ferne. Der Tatverdächtige lebt nämlich im Ausland - eventuell sogar in Vorarlberg.
15-Jähriger im Säntispark missbraucht

Der Tatverdächtige einer vermutlichen sexuellen Belästigung eines 15-Jährigen ist den Schweizer Behörden zwar namentlich bekannt, jedoch außerhalb ihrer Reichweite. Denn der zirka 50 Jahre alte Mann ist kein Schweizer Staatsbürger und lebt in seinem Heimatland. Ob es sich dabei jedoch um einen Österreicher, Deutschen oder Liechtensteiner handelt, will man vonseiten der Schweizer Behörden nicht kommentieren.

Auslieferung nicht möglich

Der Grund ist dabei ein einfacher: Da der Tatverdächtige in seinem Heimatland lebt, ist eine Auslieferung ausgeschlossen. Einen Bürger des eigenen Staates auf ausländischen Wunsch festzunehmen und an diese Nation auszuliefern ist den mitteleuropäischen Rechtsordnungen nicht möglich. Die Schweizer Behörden sind also auf die Kooperation des Tatverdächtigen angewiesen – oder müssen den Fall an die Behörden des Nachbarlandes abtreten.

Schweiz will Verfahren nicht abgeben

Daran hat die Schweizer Staatsanwaltschaft jedoch wenig Interesse. Man wolle dem Opfer ersparen, für seine Aussage ins Ausland reisen zu müssen, erklärt der Medienbeauftragte der Staatsanwaltschaft St. Gallen Manuel Dobler gegenüber VOL.AT. Die Ermittler stehen in Kontakt mit dem Anwalt des Tatverdächtigen, um ihn mit der Zusicherung des freien Geleits zu einer Aussage vor den Schweizer Behörden zu bewegen. Aus dem gleichen Grund äußern sich die Schweizer Behörden nicht zur Herkunft und tatsächlichem Alter des Tatverdächtigen.

Tatverdächtige flüchtete aus Büro

Am Montag kam es im Säntispark vermeintlich zu einer sexuellen Belästigung an einem Minderjährigen. Laut Medienberichten wurde der Bademeister aufgrund der Schreie des 15-jährigen Opfers auf die Situation aufmerksam. Der rund 50-jährige Tatverdächtige konnte jedoch vor dem Eintreffen der Polizei aus dem Büro des Bademeisters flüchten.

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