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Setzt wieder die Brillen auf!

©EPA
HD ist noch nicht angekommen, da wollen uns die Hersteller schon 3D verkaufen.
Die IFA ist eröffnet
Bilder von der IFA

HD-Fernsehen ist noch nicht so richtig beim Verbraucher angekommen, da droht die Industrie schon mit dem nächsten Trend: 3D-Fernsehen soll nun ins Wohnzimmer finden. Fürs dreidimensionale Staunen braucht man noch immer eine Brille – rot-grüne Papp-Sehhilfen sind aber Geschichte.

HD kommt langsam

Viele Haushalte sind auf Flachbildschirme umgestiegen, HD-ready sind die meis­ten davon – aber hochauflösendes Fernsehen wird kaum ausgestrahlt (und kann von den meisten Geräten ohnehin nicht ohne Zusatzmodul empfangen werden). ORF 1 gibt es über Kabel und Satellit zwar in einer HD-Version, aber nur ausgewählte Filme und Sportübertragungen sind wirklich in „High Definition“ empfangbar. Das Schweizer „HD Suisse“ ist bei Sportübertragungen brauchbar – und langsam wachen mit Arte HD und zeitweisen Showcases von ARD und ZDF auch die deutschen Nachbarn auf. Die öffentlich-rechtlichen Fernsehsender Deutschlands setzen vor allem auf die Olympischen Winterspiele 2010 als Zugpferd. Sie sollen der Einstieg in das Zeitalter der Übertragung in hochaufgelösten Bildern sein. Dass dies aber keine Revolution auslöst, zeigt der ORF, der seit der Fußball-EM hochauflösend sendet, ohne dass HDTV in ­Österreich einen großen Schub erlebt hätte. Nächstes Jahr dürften dann die meisten TV-Sender endlich „HD-Ready“ sein

Nächster Trend 3D

Nichtsdestotrotz wird von der Industrie die nächste Sau durchs Dorf getrieben, um gegen Umsatzeinbrüche anzukämpfen. Auf der IFA haben die japanischen Elektronik-Riesen Sony und Panasonic 3D-taugliche Fernseher und Blu-ray-Abspielgeräte für das kommende Jahr angekündigt. Der Blu-ray-Industrieverband BDA will einen Standard für 3D-Video entwickeln. Damit soll verhindert werden, dass es wie bei Blu-ray und HD DVD einen selbstzerstörerischen Formatkrieg beim dreidimensionalen Video gibt. Die Spezifikationen für die 3D-Videotechnik sollen bis Ende des Jahres stehen, bisher wurde immer wieder vermutet, dass die zwei Technologien von Sony und Panasonic nicht kompatibel sind. Die Schwierigkeit sei bisher, die unterschiedlichen Anforderungen unter einen Hut zu bringen: Die einen wollen den Preis niedrig halten, die anderen legen besonderen Wert auf Qualität. Klar ist, dass für die Bearbeitung der 3D-Bilder mehr Rechenleistung in den Geräten notwendig sein wird.

Ohne Brille Kopfweh

Und zumindest vorerst brauchts noch Brillen für den 3D-Effekt. Zukünftige Geräte, die ohne Brillen auskommen sollen, verursachten in den Testlabors noch Kopfweh bei den Probanden. Die Seriengeräte werden deshalb mit Spannung erwartet. Die 3D-Ankündigungen von Sony und Panasonic waren auf der IFA von einigen Branchenbeobachtern und Wettbewerbern mit Skepsis aufgenommen worden. Unter anderem äußerten sie Zweifel, ob die Verbraucher bereit sind, nach dem Kauf von HD-Fernsehern erneut in neue – und teure – Technik zu investieren. Außerdem sei noch offen, ob die Menschen bereit sind, für das 3D-Erlebnis die Spezialbrillen in Kauf zu nehmen. Die Industriestandards sollen auch die spätere Entwicklung von Bildschirmen berücksichtigen, mit denen 3D-Bilder ohne Brillen betrachtet werden können. Worauf man sicher noch länger warten darf, ist ein Stock an Filmen oder TV-Programmen, der auf 3D-Technik zurückgreift.

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