Seppl ist da: So süß ist der seltene Nachwuchs im Tiergarten Schönbrunn

"Seppl" kam am 9. September auf die Welt
"Seppl" kam am 9. September auf die Welt ©APA/TIERGARTEN SCHÖNBRUNN
Am Tirolerhof im Tiergarten Schönbrunn hat vom Aussterben bedrohtes Tier das Licht der Welt erblickt: Seppl, das kleine Tiroler Grauvieh.

Am 9. September hat am Tirolerhof im Tiergarten Schönbrunn ein Tiroler Grauvieh das Licht der Welt erblickt. "Seppl" heißt das kleine "Grau wie ein Panzernashorn und auch genauso selten" sei "Seppl", informierte der Tiergarten am Donnerstag. Das seltene Grauvieh gibt es nach einigen Jahren Pause seit 2018 im Tiergarten. Österreichweit gebe es lediglich 5.000 eingetragene Zuchtkühe, betonte der Geschäftsführer des Tiroler Grauviehzuchtverbands Raphael Kuen.

"Grau wie ein Panzernashorn und auch genauso selten" sei "Seppl". Bild: APA/TIERGARTEN SCHÖNBRUNN/DANIEL ZUPANC

"Ein Stück Tiroler Kulturgut"

Der Verband koordiniert die Zucht und unterstützt den Tirolerhof, an dem Schönbrunn den Besuchern alte Nutztierrassen näher bringt. "Das Grauvieh ist ein Stück Tiroler Kulturgut, das wir erhalten möchten", unterstrich Kuen. Grauvieh sei vor allem im Tiroler Oberland in kleinen Betrieben mit wenigen Tieren anzutreffen und liefere sowohl "relativ viel Milch" als auch "gutes Fleisch".

Erster Nachwuchs für Mama "Lena"

Ausgewachsen könne "Seppl" bis zu einer Tonne auf die Waage bringen, momentan wiege er zarte 50 Kilogramm. Das Tier schien aber in guten Händen zu sein: "Bis zum Alter von sieben Monaten wird 'Seppl' gesäugt. 'Lena' ist eine tolle Mutterkuh und kümmert sich super um ihren ersten Nachwuchs", kommentierte Schönbrunn-Revierleiter Gerold Vierbauch. "Das Tiroler Grauvieh ist eine alte österreichische Nutztierrasse. Deshalb musste ein typischer Name her", erklärte Vierbauch die Namenswahl.

(APA)

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