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Selbstgemacht ist halt doch am schönsten

Adventkranz Team Rankweil: Anita Amann, Evi Sinz, Elisabeth Simma, Marlene Morscher, Lisi Frick
Adventkranz Team Rankweil: Anita Amann, Evi Sinz, Elisabeth Simma, Marlene Morscher, Lisi Frick ©Christof Egle
Gemeinsames Adventkranzbinden im Vereinshaus
Adventkranzbinden Rankweil

Rankweil. Bereits beim Öffnen der Eingangstüre strömt dem Besucher ein intensiver Duft von frischem Tannenreisig entgegen. Ein paar Schritte weiter ist einem klar woher dieser stammt. Auf drei langen Tischreihen türmt sich das Reisig, rundherum stehen unzählige Menschen und sind fleißig am Werken und basteln sich ihren Adventkranz Marke Eigenbau. Die Tradition sich in der Vorweihnachtszeit im Familienkreis, um einen Adventkranz zu versammeln, hat nichts von seiner Anziehungskraft verloren. Damit verbunden auch der Anspruch offensichtlicher von vielen, den Kranz nicht einfach nur zu kaufen, sondern mit seinen eigenen Händen selbst zu flechten. Seit mittlerweile mehr als 35 Jahren gibt es dieses Angebot dafür in Rankweil, jährlich werden um die 400 Kränze geflochten, geschmückt, mit Kerzen versehen und dann mit nach Hause genommen. Für ungeübte „Kranzer“, stehen viele Helfer zur Verfügung, die mit Rat und Tat zur Seite stehen. Verantwortlich für die Veranstaltung ist seit vielen Jahren Marlene Morscher und vier weitere engagierte Frauen. Morscher erklärt, dass für den idealen Kranz an sich nicht viel nötig ist: Ein Strohring, Tannenzweige und Draht. Dazu noch etwas Werkzeug und eben vier Kerzen und Dekoration nach Lust und Liebe. Durchschnittlicher Zeitaufwand rund 30 Minuten, mit etwas Übung auch schneller. Möglich ist der Nachmittag im Vereinshaus nur dank vieler freiwilliger Helfer, wie auch dem Pensionisten Team, dass für das Fällen der Tannen zuständig ist, die Rankweiler Ministranten versorgen alle mit Kaffee und Kuchen und verdienen sich damit auch ein paar Euro für die eigene Kasse. Stichwort Geld: Tannenzweige, Material und weitere Utensilien werden kostengünstig zur Verfügung gestellt, ein etwaiger kleiner Gewinn fließt immer einem sozialen Zweck zu. An den Tagen nach dem großangelegten Kranzen, werden diese dann in den verschiedenen Gottesdiensten gesegnet. Nun stehen sie in verschiedenen Rankweiler Haushalten in der warmen Stube und viele Familien vereinen sich in einer ruhigen Abendstunde um ihren Adventkranz. Bei Keksen, Nüssen und guten Gesprächen genießt man gemeinsam das Waren aufs Christkind. CEG

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