Seil gerissen: Bergsteiger stürzt an der Roggalspitze in den Tod

Der Polizeihubschrauber "Libelle" flog die Leiche des Verunglückten ins Tal.
Der Polizeihubschrauber "Libelle" flog die Leiche des Verunglückten ins Tal. ©VOL.AT/Pletsch (Themenbild)
Tragisches Unglück auf der Roggalspitze im Lechquellengebirge: Ein 66-jähriger Bergsteiger aus Deutschland stürzte am Freitag rund 100 Meter ab, nachdem das Seil gerissen war.

Der Deutsche war kurz vor zwölf Uhr beim Aufstieg in der dritten Seillänge unterwegs, unter ihm ein 50-jähriger Landsmann am Sichern. Dieser gab an, plötzlich keinen Zug mehr am Seil gespürt zu haben. Das Seil musste über ihm gerissen sein.

100 Meter im freien Fall

Wie der Überlebende später gegenüber der Polizei schilderte, stürzte sein Bergfreund plötzlich im freien Fall an ihm vorbei in die Tiefe, ehe er ihn im nächsten Moment aus dem Blickfeld verlor. Der 66-Jährige stürzte rund 100 Meter ab, ehe er am Hangfuß aufschlug, wo er tödlich verletzt liebenblieb.

Eine weitere Seilschaft beobachtete das Unglück und alarmierte die Rettungskräfte. Für den abgestürzten Bergsteiger kam jede Hilfe zu spät. Der Polizeihelikopter “Libelle” holte zuerst den 50-Jährigen aus der Wand, anschließend wurde die Leiche des Verunglückten ins Tal geflogen.

Derzeit wird untersucht, wie es zu dem Seilriss gekommen ist. Der verunglückte Bergsteiger und auch sein Begleiter galten als erfahrene Bergsteiger, die bereits mehrere gemeinsame Klettertouren in Deutschland und der Schweiz unternommen hatten. (red)

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