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Schwitzen für die kleine Meryem

Den ganzen Dezember wurde für die kleine Meryem geschwitzt. Nun wurde der Familie im Beisein von Joe Fritsche die Spende übergeben.  Joe Fritsche (Stunde des Herzens), Julian Kleinheinz (GF Performance Club), Patrick Schneider, Ruman mit Meryem, Benny Weiss und Florian Winder.
Den ganzen Dezember wurde für die kleine Meryem geschwitzt. Nun wurde der Familie im Beisein von Joe Fritsche die Spende übergeben. Joe Fritsche (Stunde des Herzens), Julian Kleinheinz (GF Performance Club), Patrick Schneider, Ruman mit Meryem, Benny Weiss und Florian Winder. ©bvs
Sportler aus dem ganzen Land haben sich während der Adventszeit bewegt und dabei Großes bewirkt.
Schwitzen für die kleine Meryem

Dornbirn Mittlerweile ist es für den Personaltrainer Julian Kleinheinz aus Dornbirn zu einer liebgewonnenen Tradition geworden, in der Adventszeit sein Sportlernetzwerk für den guten Zweck zu aktivieren. Bereits zum fünften Mal hat er vom ersten bis zum vierten Advent über seine Social Media Plattform zu Bewegung für den guten Zweck aufgerufen. Jeder, der in dieser Zeit ein Bewegungsvideo auf seinem Kanal veröffentlichte, brachte Geld für krebskranke Kinder in Vorarlberg. Pro Video spendete er einen Euro, selbstverständlich spendeten auch viele seiner Kunden für diese Aktion. „Jedes Jahr überreiche ich Joe Fritsche von „Stunde des Herzens“ unsere Sportlerspende. Er weiß genau, welche Familien mit krebserkrankten Kindern sich über eine kleine finanzielle Unterstützung freuen“, sagt Geschäftsführer Julian Kleinheinz vom Performance Club in Dornbirn. Dieses Jahr sind 900 Euro zusammengekommen, die am Donnerstag dann an die zweieinhalbjährige Meryem und ihre Mutter Ruman aus Bregenz überreicht wurden.

Langer Leidensweg

Bei Meryem wurde mit einem Jahr ein äußerst seltener Immundefekt mit dem Namen HLH diagnostiziert. Es folgten lange Krankenhausaufenthalte mit Chemotherapien in Innsbruck. Eine Stammzellenspende wurde ebenfalls für Meryem gesucht. Da sie keinen Spender gefunden haben, erhielt sie von ihrem Vater dann die lebensrettenden Stammzellen. „Seit Dezember muss Meryem keine Medikamente mehr einnehmen. Es geht ihr gut“, berichtet ihre Mama Ruman Toraman freudestrahlend. Sie ist gerührt von der Hilfsbereitschaft. „Ich bin sehr dankbar. Das ist nicht selbstverständlich“, so Ruman Toraman. Joe Frischte von der Stunde des Herzens freute sich ebenso, dass die Sportler auch dieses Jahr Familien von krebserkrankten Kindern unterstützen. „Danke für deine treue Hilfe“, bedankte er sich bei Julian Kleinheinz.

Unterstützung geht weiter

Bei der Übergabe an die kleine Meryem waren neben Joe Fritsche, Julian Kleinheinz und seinem Mitarbeiter Florian Winder auch die beiden Sidecar-Motocrosser Patrick Schneider und Benjamin Weiss dabei. „Unser Bewegungsvideo, das wir für Meryem gemacht haben, war nicht auf dem Motocross, sondern wurde bei uns im Kraftraum gedreht“, sagte Patrick Schneider. Die beiden trainieren seit einigen Monaten im Performance Club und unterstützten deshalb gerne diese Aktion. Rund 100 Sportler haben sich am Aufruf von Julian Kleinheinz beteiligt. „Wir werden im Dezember wieder eine Aktion für krebskranke Kinder machen“, so Kleinheinz. Und wer weiß, vielleicht schwappt die Bewegungsfreude auf noch mehr Menschen über. Bvs

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