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"Schwerste Prüfung seit Jahren"

Auch LHStv. Heidemaria Onodi hat sich am Donnerstag, in Krems und in Gemeinden des Waldviertels, ein Bild vom Ausmaß der Hochwasserkatastrophe und der Schäden gemacht.

Niederösterreich meistere die „schwerste Prüfung seit Jahren“, stellte sie fest.

„Was hier die Menschen mitmachen müssen, macht mich wirklich betroffen. Die enormen Schäden und Zerstörungen an Hab und Gut sind in ihrer Tragweite noch gar nicht abzusehen“, sagte Onodi. „Seitens der Landesregierung wird sicher alles getan, dass rasche und unbürokratische Hilfe und Unterstützung für die Betroffenen in die Wege geleitet wird. In der Situation, in der sich diese Menschen nun befinden, ist schnelle Hilfe doppelte Hilfe.“

„Angesichts der dramatische Hochwassersituation“ richteten die NÖ Grünen die Forderung an Landeshauptmann Erwin Pröll (V), „rasche und unbürokratische Hilfsmaßnahmen für die Betroffenen zu garantieren“. Die Ankündigung, Anfang kommender Woche eine Sondersitzung der Landesregierung einzuberufen, sei „grundsätzlich begrüßenswert“. Der Landeshauptmann müsse jedoch dafür sorgen, „dass die Hilfe gleich und unbürokratisch wirkt“.

Die Fraktionsobfrau der Grünen im NÖ Landtag, LAbg. Brigid Weinzinger, hält auch eine „sofortige Informationsoffensive“ für notwendig, „wann und wie die Opfer Mittel aus der Katastrophenhilfe erhalten können“. Die Vergangenheit habe nämlich gezeigt, „dass Hochwasseropfer teilweise inakzeptabel lange Wartezeiten in Kauf nehmen mussten“. Bürokratischen Hürden müssten weitgehend abgebaut werden.

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