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Schwerer Unfall von Katoh

Vom schweren Sturz des Japaners Daijiro Katoh ist am Sonntag der Auftakt der Motorrad-Straßen-WM in Suzuka überschattet worden.

Der 26-jährige Honda-Pilot liegt im Koma und befindet sich in kritischem Zustand. Dominiert wurden die Rennen von den Italienern. Valentino Rossi (Honda) feierte in der MotoGP den dritten Suzuka-Sieg in Folge.

Katoh stürzte bereits in der zweiten Runde der MotoGP und erlitt durch einen Aufprall an der Begrenzungsmauer der Strecke schwere Kopf -, Nacken-, Rücken- und Brustverletzungen. “Daijiro Katoh kämpft um sein Leben. Nur die schnelle Versorgung der Ärzte an der Strecke hat sein Leben gerettet”, sagte der Medizinische Renndirektor Claudio Macchiagodena. Der Viertelliter-Weltmeister von 2001 wurde noch auf der Strecke wiederbelebt und danach in die Intensivstation eines nahen Krankenhaus geflogen. Die nächsten 48 Stunden würden über Leben und Tod entscheiden, hieß es.

Seine Extraklasse bewies Valentino Rossi in der MotoGP-Klasse. Der Weltmeister führte nach einem anfänglichen Match mit dem Ducati- Piloten Loris Capirossi ab der fünften Runde und gewann sechs Sekunden vor seinem Markenkollegen Max Biaggi. Er hat bei 109 GP- Starts nun bereits 51 Mal gewonnen. “Aber nach dem was mit Katoh passiert ist, ist alles andere unwichtig”, sagte Rossi.

In der Viertelliterklasse setzte sich Debütant Manuel Poggiali (Aprilia) durch, bei den 125ern siegte Stefano Perugini (Aprilia). Der WM-Einstieg von KTM in der 125er-Klasse verlief dürftig. Weltmeister Arnaud Vincent fiel schon nach drei Runden wegen eines kaputten Kolbenrings aus, Roberto Locatelli wurde 23.

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