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Schwere Unwetter in Nordrhein-Westfalen

Schwere Unwetter haben in der Nacht zum Donnerstag Feuerwehr und Polizei im Süden des deutschen Bundeslands Nordrhein-Westfalen in Atem gehalten.

In Mechernich (Kreis Euskirchen) mussten wegen drohender Überflutungen ein Zeltlager und mehrere Wohnungen evakuiert werden, teilte die Feuerwehr mit.

In Eitorf (Rhein-Sieg-Kreis) gingen 110 Liter Regen pro Quadratmeter nieder. Nach Blitzeinschlägen brannten mehrere Häuser. Insgesamt waren dort bis zum frühen Morgen rund 600 Feuerwehrmänner im Einsatz.

Die Landesstraße 333 zwischen Hennef und Eitorf wurde teilweise unterspült und nach zwei Erdrutschen völlig verschüttet. „Die Aufräumarbeiten dauern vermutlich noch Tage“, sagte ein Feuerwehrsprecher. Im Kreis Euskirchen rückte die Feuerwehr zu mindestens 100 Einsätzen aus. Keller waren voll gelaufen, Straßen überschwemmt und kurzzeitig gesperrt. Das Ausmaß der Schäden war zunächst unklar.

Am Mittwochnachmittag war bereits das Siegerland von sintflutartigen Regenfällen und Gewittern heimgesucht worden. Nach Angaben der Bezirksregierung in Arnsberg liefen dort zahlreiche Keller voll. Die Feuerwehr sei pausenlos im Einsatz gewesen.

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