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Schwere Schäden im Raum Krems

Die Kremstalstraße wurde teilweise weggespült. Aufräum- und Sicherungsarbeiten laufen auf Hochtouren. Besserung ist nicht in Sicht: der Donaupegel steigt weiter an.

Schwere Schäden haben die Hochwasser in Niederösterreich auch im Raum Krems verursacht. Laut einer Aussendung des Magistrats Krems wurde die Kremstalstraße teilweise weggespült. Von den Überflutungen besonders betroffen sind die Stadtteile Mitterau und Weinzierl.

Während der Pegelstand der Krems am Vormittag bereits wieder fiel, stieg jener der Donau weiter an. Im Stadtteil Stein waren die Einsatzkräfte seit den Nachtstunden mit der Errichtung von mobilem Hochwasserschutz beschäftigt. Zahlreiche Wohnhäuser wurden dennoch in Mitleidenschaft gezogen.

Im Kremstal, der Mitterau und Weinzierl waren nach Angaben des Magistrats rund 450 Feuerwehrmänner im Einsatz, weitere 150 Helfer des Bundesheeres sollten am Vormittag zusätzlich für Unterstützung sorgen. Bürgermeister Franz Hölzl betonte, den Betroffenen „rasch und unbürokratisch“ helfen zu wollen.

In den Vormittagsstunden waren die Säuberungs-, Sicherungs- und Auspumparbeiten voll im Gange. Ein Geologe soll nun eine Felswand in der Kremstalstraße begutachten – anschließend wird über eine mögliche Freigabe für den Verkehr entschieden.

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