Schweizer Corona-Experte glaubt an Entspannung Anfang 2021

Schweizer Epidemiologe Marcel Salathé sieht Hoffnung.
Schweizer Epidemiologe Marcel Salathé sieht Hoffnung. ©AP/Symbolbild
Der Schweizer Epidemiologe Marcel Salathé sieht Fortschritte in der Eindämmung des Virus: Covid-19 könnte laut ihm bald auf dem Niveau einer Grippe sein.
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Während Politiker und Experten quer durch Europa von einem schwierigen Herbst und Winter sprechen, sieht Marcel Salathé die Schweiz auf dem richtigen Weg im Kampf gegen das Coronavirus.

Mit Impfstoff nicht schlimmer als Grippe

Bereits Anfang 2021 könnte man in der Schweiz soweit sein, dass Covid-19 nicht mehr schlimmer als eine Grippe sei, so Salathé. Denn die Entwicklung der Impfstoffe sieht der Experte als sehr vielversprechend. Sobald ein Impfstoff vorliege oder ein Medikament wirke, werde sich die Situation völlig ändern: "Dann wird Corona eine Krankheit auf dem Niveau einer Grippe, mit der wir umgehen können. Ich glaube, dieses Ziel ist nicht so weit weg", so Salathé laut Schweizer Medienberichten.

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Schweizer mit digitaler Warn-App

Noch vor wenigen Wochen hatte der Epidemiologe das Krisenmanagement der Behörden heftig kritisiert - das Testen und das Nachverfolgen von Kontakten funktioniere in der Schweiz nicht oder viel zu langsam. Nun zeigt sich Salathé zufrieden: Die Zahl der Neuinfektionen sei mit 400 pro Tag zwar beträchtlich, aber stabil. Es gelinge immer besser, Infektionsketten nachzugehen und diese zu brechen. Das Contact Tracing werde nun in allen Kantonen ernst genommen. Als entscheidend im Kampf gegen den Virus sieht Salathé die digitale Warn-App der Schweiz: Je mehr Nutzer die App installieren, umso wirkungsvoller sei sie.

Contact Tracing in Österreich

(Red.)

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