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Schweiz stimmt über Vaterschaftsurlaub ab

Schweiz stimmt über Vaterschaftsurlaub ab.
Schweiz stimmt über Vaterschaftsurlaub ab. ©Unsplash/Khayat
Die Schweizer werden am 27. September 2020 in einer landesweiten Volksabstimmung über gesetzlich festgelegten Vaterschaftsurlaub für frischgebackene Väter entscheiden. Derzeit bekommen Schweizer Väter nach der Geburt nur einen einzigen Tag frei.

Die Organisatoren einer Petitionsaktion hatten die mindestens erforderlichen 100 000 Unterschriften gesammelt, um das Referendum in die Wege zu leiten, teilte die schweizerische Regierung bereits im August 2017 mit. Es geht um die Einführung eines zweiwöchigen Vaterschaftsurlaubs - derzeit bekommen Schweizer Väter nach der Geburt ihres Kindes nur einen einzigen Tag frei.

Österreich hat den Papamonat

Die Angelegenheit steht im Zentrum der Debatte über die Work-Life-Balance. Andere westeuropäische Länder wie Deutschland und Frankreich sind beim Vaterschaftsurlaub beziehungsweise der Elternzeit deutlich großzügiger als die Schweiz. In Österreich ist der Rechtsanspruch auf einen Papamonat bereits im September 2019 in Kraft getreten. Seitdem dürfen sich nicht nur Väter im Öffentlichen Dienst nach der Geburt ihres Kindes für einen Monat von der Arbeit freistellen lassen, sondern alle Papas. Der Arbeitgeber zahlt in dieser Zeit nichts, Väter können während des Papamonats den sogenannten Familienzeitbonus in Höhe von 700 Euro beziehen.

Österreich auf Platz 11, Schweiz Schlusslicht

Bei der Familienfreundlichkeit liegt Österreich nach einer Studie des UN-Kinderhilfswerks UNICEF in Europa auf dem elften Platz. Die familienfreundlichsten Regeln und Gesetze gibt es im Norden Europas. An erster Stelle liegt Schweden, dahinter folgen Norwegen und Island. Vor Österreich rangieren außerdem Estland, Portugal, Deutschland, Dänemark, Slowenien, Luxemburg und Frankreich. Das Schlusslicht der insgesamt 31 untersuchten Länder bildeten Zypern, Griechenland und die Schweiz.

Ikea greift in Abstimmungskampf ein

Einige Firmen und Behörden in der Schweiz sind bereits jetzt großzügiger als vom Gesetzgeber verlangt. Beim Schweizer Pharmakonzern Novartis dürfen frisch gebackene Väter seit Juli 2019 in der Schweiz 14 Wochen Vaterschaftsurlaub nehmen, davor waren sechs Tage bezahlter Urlaub Standard. Unbezahlt ist bei dem Unternehmen bei Kindersegen zudem Urlaub bis zu einem Jahr möglich.

Ikea bietet werdenden Vätern bereits seit 2017 einen sechswöchigen Urlaub. Man habe gute Erfahrungen damit gemacht und wolle damit auch andere Firmen animieren, das Gleiche zu tun. Aktuell greift der schwedische Möbelriese in der Schweiz zum ersten Mal in einen Abstimmungskampf ein und ruft zur Stimmabgabe am 27. September auf.

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