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Schwarz-grüne Landesregierung angelobt

Wallner wurde zum zweiten Mal als Landeshauptmann bestellt.
Wallner wurde zum zweiten Mal als Landeshauptmann bestellt. ©VOL.AT
Die Wahl der Landesregierung ging rasch und ohne Überraschung über die Bühne. Barbara Schöbi-Fink wurde mit 26 von 36 Stimmen zur Landesstatthalterin gewählt, Christian Gantner erhielt dieselbe Anzahl an Stimmen. Die beiden neuen ÖVP-Landesräte in der Landesregierung, Marco Tittler und Martina Rüscher, wurden mit jeweils 28 Stimmen bestellt.
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Bregenz. Die Regierungsvertreter der Grünen, Johannes Rauch und Katharina Wiesflecker, bekamen 24 bzw. 27 Stimmen. Offenbar war Rauch das einzige Regierungsmitglied, das sich nur auf das Vertrauen der Abgeordneten von ÖVP und Grünen verlassen konnte.

Als Bundesräte entsendet der Vorarlberger Landtag von der ÖVP Magnus Brunner (wie bisher; 30 Stimmen) und Heike Eder (30 Stimmen) sowie Adi Gross (28 Stimmen) von den Grünen in die Länderkammer. Eder folgt Martina Ess nach, die ihre politische Karriere beendet hat. Mit Gross - in der vorangegangenen Legislaturperiode noch Klubobmann der Grünen - stellen die Vorarlberger Grünen erstmals einen Bundesrat.

Kurze Antrittsrede von Wallner

Der alte und neue Landeshauptmann Wallner beschränkte sich auf eine kurze Antrittsrede, die eigentliche Regierungserklärung wird er am 20. November halten. Vorarlberg sei eine Region mit großen Zukunftsaussichten, betonte Wallner. Das Land sei gut gerüstet für die Zukunft, die Vorboten tief greifender Veränderungen in Wirtschaft und Gesellschaft seien aber mehr als deutlich spürbar. Diese Veränderungen wolle man mit Zuversicht, Optimismus, Kreativität und mit dem Blick auf Chancen und Stärken mitgestalten, so Wallner.

"Die Eckpfeiler unserer Arbeit sind klar und durchdacht", unterstrich er. Dabei verwies der Landeshauptmann unter anderem auf eine "vernünftige Haushaltspolitik" oder auch auf "neue Strategien im Klimaschutz". Besonders hervorgehoben wurde von Wallner das Ziel, eine "Marke Vorarlberg" zu etablieren und bis 2035 zum chancenreichsten Lebensraum für Kinder zu werden.

(APA)

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