"Schutzengel" Radhelm

31.800 Radfahrer haben sich 2004 so schwer verletzt, dass sie im Spital versorgt werden mussten. Mehr als 60 Prozent der tödlich Verunglückten starben an Kopfverletzungen. Aber: Die Zahl jener, die Fahrradhelme tragen, steigt.

Diese Fakten präsentierte das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KfV) am Mittwoch in einer Aussendung. Junge Verkehrsteilnehmer sind laut KfV besonders gefährdet: 6.700 Kinder bis zu 14 Jahren hatten 2004 einen Unfall mit dem Fahrrad, 19 Prozent davon zogen sich Blessuren am Schädel zu. “Wir wissen, dass 85 Prozent aller schweren Kopfverletzungen durch das Tragen eines Radhelms verhindert werden können. Es ist daher sehr erfreulich, dass die Tragequote in Österreich kontinuierlich ansteigt”, sagte Othmar Thann, Direktor des KfV. Waren es im Jahr 1994 gerade einmal sechs Prozent der Österreicher, die sich einen Helm aufsetzten, stieg die Quote bis 2004 auf 15 Prozent an. Besonders erfreulich sei das Ergebnis bei Kindern bis zwölf Jahre. In dieser Altersgruppe tragen 60 Prozent einen Schutz.

Trotz dieser erfreulichen Zahlen will das KfV “laut über die EInführung einer Radhelmpflicht für Kinder bis 14 nachdenken”. Vorbilder dafür sind die USA, Kanada oder Australien.

Link zum Thema:
KfV – Kuratorium für Verkehrssicherheit

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