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Schuluniform soll vor Handystrahlung schützen

©pixelio.de/nikokorte
Während negative Auswirkungen von Handystrahlung nach wie vor nicht nachgewiesen wurden und die Diskussion rund um die angeblich gefährlichen Wellen weitergeht, kommen immer wieder Produkte auf den Markt, mit denen sich besorgte Menschen trotzdem vorsorglich schützen können.

In Weißrussland könnten künftig sogar alle Schulkinder abgeschirmt werden, wenn es nach einem ansässigen Textilhersteller geht, so die Los Angeles Times. In den vergangenen Jahren haben immer wieder Unternehmen versucht, aus der Angst vor der Strahlung Gewinn zu machen.

Die weißrussischen Schuluniformen bieten eine spezielle Tasche für das Handy. Strahlung soll diese Tasche nicht durchdringen, das Kind sei dadurch geschützt. Während die Wirksamkeit der Abschirmung fraglich ist und Kritiker den Sinn der Maßnahme anzweifeln, sei es nicht unwahrscheinlich, dass die Schuluniformen bald zum Einsatz kommen. Die Regierung stehe dem Projekt wohlwollend gegenüber.

Schon andere Unternehmen hatten versucht, mit Strahlenschutzkleidung für den Alltag zu punkten. So entwickelte der Schweizer Hersteller ISA Bodywear im Jahr 2007 Männer-Unterwäsche mit eingenähten Silberdrähten die die Genitalien vor potenziell gefährlicher Handystrahlung schützen sollten. Levi’s hatte bereits 2002 eine Kollektion von Jeans auf den Markt gebracht, deren Taschen Strahlung abhalten sollten.

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