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Schule verweigert Kindern den Unterricht wegen dem Beruf ihrer Mutter

In Florida hat die berufliche Tätigkeit einer Mutter zu drastischen Maßnahmen seitens einer christlichen Schule geführt: Ihre Kinder wurden vom Unterricht ausgeschlossen.
In Florida hat die berufliche Tätigkeit einer Mutter zu drastischen Maßnahmen seitens einer christlichen Schule geführt: Ihre Kinder wurden vom Unterricht ausgeschlossen. ©@dailystar/X, Canva (Symbolbild)
In Florida hat die berufliche Tätigkeit einer Mutter zu drastischen Maßnahmen seitens einer christlichen Schule geführt: Ihre Kinder wurden vom Unterricht ausgeschlossen.

Michelle Cline, auch bekannt unter dem Künstlernamen "Piper Fawn", sieht sich mit den Konsequenzen ihrer Berufswahl konfrontiert.

Beruf mit Folgen für die Familie

Cline, die auf der Plattform "OnlyFans" aktiv ist und dort durch freizügige Inhalte Aufmerksamkeit erregt, führte zu einem Einschnitt im Bildungsweg ihrer Kinder. Die Liberty Christian Preparatory School in Florida, an der ihre Kinder unterrichtet wurden, hat diese aufgrund ihrer Tätigkeit von der Schule verwiesen.

Schulpolitik versus persönliche Freiheit

Die Schule betont, dass Eltern, die ihre Kinder dort einschulen möchten, die christlichen Werte teilen und vorleben sollten. Clines Entscheidung, einen Aufkleber von "OnlyFans" auf ihrem Auto zu präsentieren, wurde als unvereinbar mit diesen Werten angesehen. Trotz des Entfernens des Aufklebers und des Einwilligens, den Wagen nicht mehr auf dem Schulgelände zu parken, erhielt Cline ein Schreiben, das den Ausschluss ihrer Kinder aus der Schule mitteilte.

Schutz der kindlichen Unschuld als Begründung

Jeremy Thomas, der Schulleiter, erklärte, dass der Schritt notwendig sei, um "die Unschuld der Kinder" zu schützen. Er verurteilte Clines Beruf als "pornografische" Tätigkeit, die den christlichen Lehren widerspreche. Die Schule sieht in der Produktion, Verbreitung oder Werbung für Pornografie eine "sexuelle Sünde".

Reaktionen und Konsequenzen

Cline, die angibt, mit ihrer Tätigkeit monatlich rund 20.000 Euro zu verdienen, zeigt Unverständnis für die Aufregung. Die Diskussion scheint nicht nur die Schule, sondern auch andere Eltern betroffen zu haben. Trotz des Angebots der Schule, über eine Rückkehr der Kinder in den Unterricht zu verhandeln, falls Cline ihre Aktivitäten bei OnlyFans einstellt, hat die Familie beschlossen, ihre Kinder zukünftig zu Hause zu unterrichten und plant zudem umzuziehen.

(VOL.AT)

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