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Schulbeginn mit vielen Fragezeichen

Am Montag öffneten die Schulen in ganz Vorarlberg ihre Tore
Am Montag öffneten die Schulen in ganz Vorarlberg ihre Tore ©www.pixabay.com
Für die Kinder hat das neue Schuljahr also begonnen, wie das Alte aufgehört hat. Nun stellt sich die Frage: Wie geht es weiter mit unseren Schulen?

An den Schulen werden die Schülerinnen und Schüler weiterhin drei Mal die Woche getestet und auch die Maskenpflicht außerhalb des Klassenzimmers bleibt bestehen. Zwar gaben Bildungsminister Heinz Faßmann und Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein vor einigen Wochen das Versprechen ab, dass die Schulen garantiert geöffnet bleiben, doch aufgrund der Entwicklungen der letzten Wochen herrscht bei vielen Eltern große Unsicherheit. „Die Unsicherheit erzeugt Stress und Angst und das ist das Letzte, was unsere Familien jetzt brauchen. Schulen und Kindergärten müssen garantiert offenbleiben. Wir sind heuer in einer anderen Situation als letztes Jahr. Es gibt nun viel mehr Möglichkeiten für den Umgang mit dem Virus. Und wir haben alle gelernt“, erklärt die Sprecherin des Familienverbands.

Die Schulschließungen aus dem vergangenen Jahr haben Spuren hinterlassen. Etliche Studien aus verschiedenen Ländern belegen, dass die kindliche Psyche massiv unter der Isolation gelitten haben. Deshalb ist es dringend notwendig nicht nur Maßnahmen zu setzen, um die epidemiologische Gefahr einzugrenzen, sondern für die psychische Entlastung der Kinder flächendeckend niederschwellige Beratungsangebote anzubieten bzw. auszubauen.

„Schule ist ein Ort, an dem nicht nur Schulstoff gelernt wird, sondern vor allem Lebenskompetenzen vermittelt werden. Schule ist eine Bildungslandschaft, die Kinder in ihren Lebenskompetenzen schult. Dafür braucht es Präsenz und ein uneingeschränktes Miteinander“ ist Katharina Fuchs überzeugt.

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