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Schrecken, Schlachten und Skurriles

Teatro Caprile in der Vorarlberger Museumswelt
Teatro Caprile in der Vorarlberger Museumswelt ©Henning Heilmann
1914-18: Teatro Caprile in der Vorarlberger Museumswelt – Noch Restkarten für 17.11.
Teatro Caprile gastiert in der Vorarlberger Museumswelt

FRASTANZ Spektakulär inszeniertes Stationentheater in der Kulisse der Vorarlberger Museumswelt: Von den Schüssen in Sarajevo bis zur Ausrufung der Ersten Republik geht Teatro Caprile den Ursachen und Schrecken des Ersten Weltkriegs auf den Grund.

Die Zuschauer finden sich zum Teil mitten im Kriegsgeschehen wieder und erleben die Tragödie des ersten Weltkriegs aus unmittelbarer Nähe. Kabel und Bänder, immer wieder neu arrangiert, assoziieren die Stränge der historischen Verwicklungen und Fehlinterpretationen. Das einfache Volk, das Haus und Hof verlassen musste, um an den italienischen Gebirgsfronten verheizt zu werden, kommt ebenso zu Wort wie die Kriegstreiber und Ärzte, die Soldaten mit Stromschlägen fronttauglich machen wollten, die unter der Mangelwirtschaft leidenden Menschen ebenso wie Geistliche, die den Krieg als Gottes Gerichte, als Gottes Urteile der Weltgeschichte verharmlosten.

Besondere Kulisse

Die Kulisse der Museumswelt mit seinen besonderen Requisiten wie Prothesen oder Sauerstoffmasken aus dem Rettungs- oder Feuerwehrmuseum, alten Fernschreibern, Jagdfotografien oder antiken Grammophonen wird bewusst in die adaptierte Version des Theaterstücks einbezogen, Theatergäste erleben also eine einzigartige Vorstellung.

Parallelen zu Heute

Das Theaterstück „1914–18 Der erste Große Krieg, die letzten Tage der Menschheit“ stellte Teatro Caprile schon an vielen Orten sowie in fernen Ländern und Metropolen vor, von Tschaguns bis nach Teheran und Tiflis. Wichtigste Basis der Vorstellung sind Bücher des Historikers Dr. Rudolf Agstner, dessen Andenken das Stück gewidmet ist. „Die Menschen, die mit Freude in den Krieg zogen, endeten schnell im Grab“, mahnt Andreas Kosek, der die Regie des Stücks führte. Parallelen zu heute sind klar sichtbar: „Die Politik der Waffenschmieden erinnert fatal an die heutige Zeit“, so Kosek. Besonderer Dank der Theatergruppe ging an die Vorarlberger Museumswelt für die einzigartige Kulisse. HE

TERMIN

Teatro Caprile „1914–18 – Der erste Große Krieg, die letzten Tage der Menschheit“
Vorarlberger Museumswelt (Energiefabrik an der Samina) Sa, 17.11.2018 19:30 Uhr
Reservierungen: +43(0)676 5440970 bzw. office@museumswelt.com

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