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Schon Ende der Woche könnte sich das Daheimbleiben lohnen

Der Experte erklärt im ZiB-Spezial, wann unsere Bemühungen fruchten könnten.
Der Experte erklärt im ZiB-Spezial, wann unsere Bemühungen fruchten könnten. ©Video Screenshot ZiB Spezial
Das Forscherteam um Niki Popper von der TU Wien und dem TU-Spin-Off dwh ist optimistisch, dass sich der Effekt der Maßnahmen mit Ausgangsbeschränkungen, Geschäfts- und Restaurantschließungen sowie Schulschließungen schon Ende dieser Woche zeigen könnte. "Donnerstag oder Freitag" nannte Popper als Zeithorizont, zu dem sich die Maßnahmen in den Simulationsberechnungen seines Teams auswirken könnten.

Wien. Derzeit gehen die Forscher von einer Verdopplungszeit der Virusinfektionen von drei Tagen aus, sagte Popper am Montagabend in der ORF-ZiB spezial, und "bis Ende der Woche sollten wir bei fünf bis sechs Tagen Verdopplungszeit sein". Der Forscher appellierte an die Bevölkerung, sich an die Vorgaben zu halten. Umso früher könnten Einschränkungen "im Idealfall" zurückgenommen werden.

Im "Kurier" (Dienstagsausgabe) erläuterte Popper noch einmal den Sinn der Maßnahmen: "Das nennt man Flattening Effect: Je weniger intensiv die Kontakte sind, desto langsamer breitet sich die Krankheit aus. So wird das Maximum der gleichzeitig Erkrankten gesenkt, wir brauchen weniger Notfallbetten und haben idealerweise weniger Tote, weil alle versorgt werden können. Nachteil: Es wird länger dauern, der Peak wird niedriger, die Gesamtzahl wird auch etwas gesenkt."

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(APA)

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