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Schön-schauriges Herbstkonzert 2016 der Harmoniemusik Tisis-Tosters

Kapellmeister Martin Pfeffer und Vereinsobfrau Melanie Obriejetan stehen für eine Blaskapelle von höchstem Niveau.
Kapellmeister Martin Pfeffer und Vereinsobfrau Melanie Obriejetan stehen für eine Blaskapelle von höchstem Niveau. ©Verena Kogelnig
Erschaudern mit viel Stil bescherte die Blaskapelle aus Tisis und Tosters unmittelbar nach Halloween und den Novemberfeiertagen.
Herbstkonzert 2016 der Harmoniemusik Tisis-Tosters im Montforthaus.

Feldkirch. (vko) Das Herbstkonzert der Harmoniemusik Tisis-Tosters, bisweilen kurz HM-Tito, passte wie angegossen zu den kürzlich verflossenen Feiertagen. Der beide Ortsteile vereinende Verein spukte am Samstag für seine zahlreichen Gäste musikalisch im Montforthaus. Insbesondere die klassischen Stücke, die auf dem von Kapellmeister Martin Pfeffer zusammengestellten Programm standen, sorgten für eine Beförderung der Blaskapelle zum Orchester und ließen anhaltende Wonneschauer über den Rücken rauschen.

Klassik und klassische Blasmusik

Zu Beginn belegte die Teenyband des Vereins mit drei abwechslungsreichen Stücken, denen sie gefühlvolle Klangfülle verlieh, dass ihre Mitglieder die Ehrungen zurecht verdienten: Denn nicht weniger als acht Nachwuchsbläser aus der etwa dreißigköpfigen Truppe erhielten an dem Abend ihre Leistungsabzeichen. Dabei schafften sie es bis zum goldenen. Des Weiteren ehrte der Verein später am Abend Ignaz Bitsche und Willi Doleschal anlässlich vierzig- bzw. sechzigjähriger Vereinsmitgliedschaft. Beim Spiel der Großen überrieselte einen danach eine nicht nachlassende Gänsehaut. Der über 140 Jahre alte Verein wählte Werke wie „Danse Diabolique“ von J. Hellmesberger, „Eine Nacht auf dem kahlen Berge“ von M. Mussorgski, „In the Mystic Land of Egypt“ von A. W. Ketelbey oder „Tanz der Vampire“ von J. Steinman. Die Musiker zauberten durch ihre klaren Einsätze, durch ein Zusammenspiel, das vielköpfige Einatmigkeit genannt werden müsste, und eine weich eruptierende Lebendigkeit die musikalischen Szenen in den Saal: Da war das kreischende Lachen der Hexen und der Wind, der um ihre Besen strich; Pyramiden mit verschlungenen Geheimgängen, die in der Hitze flimmerten und Vampire, die bestimmt nie zuvor mit solch leichtfüßiger, zugleich feuriger Leidenschaft im Kreis getanzt waren. Die Stücke erlaubten den Instrumenten ihre eigenen Farben, zusammen bunt wie das Herbstlaub, zur Geltung zu bringen. Wenngleich HM-Tito ihr Können auch mit für Blaskapellen typischeren Märschen bewies, zeigten die etwa 50 Musiker und Musikerinnen und ihr junger Gastmusiker Bobby Gill am Keyboard mit der niveauvollen Klassik, welch Talent hinter der traditionellen Rheintaler Tracht steckt. Bei solcher Musik wünschte man sich, es wäre mehrmals im Jahr Halloween.

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