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Schockmoment bei Hitzerennen: MotoGP-Star kollabiert im Ziel

Jorge Martin war nach dem Rennen am Ende seiner Kräfte.
Jorge Martin war nach dem Rennen am Ende seiner Kräfte. ©AFP/AP
Sorge um Jorge Martin (25): Der MotoGP-Star schaffte es am Sonntag in Indien als Zweiter ins Ziel, brach dann aber offenbar völlig erschöpft zusammen.

Am Sonntag gingen die Fahrer der MotoGP in Indien an den Start. Der Gewinner hieß am Ende Marco Bezzecchi. Für Schlagzeilen sorgte aber ein anderer: Der Spanier Jorge Martin.

Zweiten Platz knapp gerettet

Martin patzte in der letzten Runde des Rennens und setzte sich so am Ende nur knapp gegen den Franzosen Fabio Quartararo durch. Mit einem waghalsigen Manöver direkt vor der Ziellinie sicherte er sich den zweiten Platz. Der Spanier war dabei aber offenbar körperlich vollkommen am Ende.

Jorge Martin war nach dem Rennen vollkommen erschöpft und musste sogar gestützt werden. (Quelle: AP)

Schockmoment in Indien

So tat er sich nach der Zieldurchfahrt augenscheinlich schwer, sich auf seinem Motorrad zu halten. Der Ducati-Fahrer öffnete schließlich unter großer Anstrengung den Reißverschluss seines Rennanzuges und das Visier seines Helmes. Der 25-Jährige musste sich auf dem Weg zur Schlussaufstellung mit Gewinner Bezzecchi und dem Drittplatzierten Quartararo unter anderem von Teammanager Gino Borsoi stützen lassen und ging sogar auf die Knie, um sich von seiner Boxencrew mit kaltem Wasser übergießen zu lassen. Am Ende kippte er am Boden sitzend um und musste vom medizinischen Personal betreut werden.

Der 25-Jährige wurde schließlich vom medizinischen Personal umsorgt. (Quelle: AP)

Nach einem kurzen Schreckmoment schaffte es der Spanier dann aber doch noch zur Siegerehrung und nahm den Pokal für seinen zweiten Platz entgegen. Seine anschließenden Interviews und seine Teilnahme an der Pressekonferenz nach dem Rennen wurden allerdings abgesagt.

Am Ende stand Jorge Martín (links) mit Gewinner Marco Bezzecchi (Mitte) und dem Drittplatzierten Fabio Quartararo (rechts) auf dem Podium. (Quelle: AP)

Unglaubliche Hitze

Schuld an Martins Zusammenbruch dürfte vor allem die Hitze gewesen sein. Derzeit herrschen in Indien Extremtemperaturen von 35 Grad Celsius mit einer Luftfeuchtigkeit von rund 80 Prozent. Deswegen war die Renndistanz auf dem 5,010 km langen Buddh International Circuit sogar von 24 auf 21 Runden verkürzt worden, trotzdem wurde den Piloten körperlich alles abverlangt.

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(VOL.AT)

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