Schnuppertraining auf dem Eis

Eishockey hautnah erleben, durften interessierte Kinder beim Tag der offenen Tür des EHC.
Eishockey hautnah erleben, durften interessierte Kinder beim Tag der offenen Tür des EHC. ©bvs
Der EHC Lustenau veranstaltete am Wochenende einen Tag der offenen Tür für interessierte Kinder.
Schnuppertraining auf dem Eis

Lustenau „Wir möchten den Kindern die Möglichkeit geben, einmal mit der ganzen Ausrüstung auf dem Eis zu sein und Eishockey spielen zu können“, erklärt Nachwuchsleiter Philipp Winzig (38) vom EHC Lustenau. Erfahrungsgemäß haben wenige eine komplette Eishockey-Ausrüstung zu Hause. Deshalb veranstaltete der EHC einen Tag der offenen Tür, bei der Kinder, diese Erfahrung machen können. Ebenso verfolgten sie das Match der U7 und U9 und erlebten hautnah, wie die Rookies sich auf dem Eis bewegen.

Zeit zum Ankleiden nehmen

Unter der Anleitung von erfahrenen Trainern schlüpften die Schnupperlinge nach und nach in die Eishockey-Ausrüstungen. Diese hingen bereits in der Umkleidekabine und warteten darauf, mit den neuen Spielern aufs Eis zu kommen. Schicht für Schicht legten die Eltern ihren Kids Brustpanzer, Schoner, Helm, Trikot und Schlittschuhe an. Stolz marschierten sie dann in voller Montur von der Umkleidekabine auf das Eis. Dort angekommen, machten sie die Erfahrung, dass es schwieriger ist, als es aussieht. „Schlittschuhfahren ist toll. Ich falle zwar noch oft hin, aber es ist trotzdem lustig“, meint Mia Feuerstein (5) aus Lustenau. Sie ist angetan von dem Zauber auf dem Eis und fühlt sich in der Ausrüstung und dem ganzen drumherum wohl.

Kinder lernen schnell

Die Trainer der U7 zeigten den Kids unter anderem, wie man einen Schläger hält und wie der Puck am besten ins Tor gleitet. „Wir wollen den Kindern und vor allem auch den Eltern zeigen, wie wir mit den Kindern auf dem Eis trainieren“, so Winzig. Dabei geht es nicht darum, schon perfekt Eislaufen zu können. „Die Kinder lernen schnell. Dank unserer Trainings machen sie in kurzer Zeit große Fortschritte“, erklärt Trainer Ralph Kessler den Eltern.

Teil vom Team sein

„Es war toll. Ich habe mich schon den ganzen Tag auf das heutige Schnuppertraining gefreut“, sagt der vierjährige Alessio Lamprechter. Gemeinsam mit seinem Papa ist er in die Rheinhalle gekommen und durfte, wie alle anderen, im Anschluss an das Schnuppertraining der Kampfmannschaft beim Spiel gegen Kärnten zujubeln. Die Stimmung konnte nicht besser sein. Nachwuchsleiter Winzig resümierte den Tag der offenen Tür durchaus positiv. „Wir freuen uns, dass mehr als zehn Schnupperlinge unserer Einladung gefolgt sind. Sie würden unsere U7 gut ergänzen“, so Winzig. Hört man den Kindern in der Umkleidekabine zu, so sind sich fast alle sicher, diese neue Sportart erlernen zu wollen. Denn: „Das Training hat mir sehr gut gefallen. Ich möchte auf alle Fälle wiederkommen“, erklärt Vitus Hofer (4) seiner Mama begeistert. bvs

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