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Schnell ist die Zeit vergangen

Helga und Karl Neubacher genießen die ruhigeren Jahre.
Helga und Karl Neubacher genießen die ruhigeren Jahre. ©Karin Lässer
Auf 60 arbeitsreiche Jahre blicken Helga und Karl Neubacher zurück. 
Diamantene Hochzeit

Zu ihrem diamantenen Hochzeitsjubiläum lässt sich das Jubelpaar im Gasthaus Stollen in Langen verwöhnen. Sohn Thomas, Schwiegertochter Elke, die fünf Enkelkinder sowie die Geschwister aus Salzburg werden das außergewöhnliche Jubiläum mitfeiern.

Helga geb. Stadler wuchs mit einer Schwester in Salzburg auf und erinnert sich an Entbehrungen, Fliegeralarme, Bomben und Aufenthalte in Luftschutzkellern. Nach der Volks- und Hauptschule arbeitete sie bei verschiedenen Firmen, bis sie in einer großen Kaffee-Import- und Exportfirma einen Lehrvertrag für eine kaufmännische Lehre erhielt. „Ich musste ein Jahr auf den Lehrvertrag warten. Ich habe die Lehre abgeschlossen und der Beruf hat mir viel Freude gemacht“, ergänzt die Jubilarin.

Auch Karl Neubacher ist ebenfalls ein gebürtiger Salzburger. Mit seinen vier Geschwistern erlebte er behütete Kinderjahre. Er weiß noch, ein Frühstück mit Semmeln in seiner Kindheit Luxus war. Er absolvierte nach Volks- und Hauptschule ebenfalls eine kaufmännische Lehre im Textilbereich und schloss die Berufsschule und Lehre erfolgreich ab.

Familiengründung

„Wir haben uns in der Firma, einem großem Kaufhaus, in das Helga als Verkäuferin kam, kennengelernt“, erinnern sich die Jubilare. „Wir waren uns auf Anhieb sympathisch und verliebten uns.“ Nach acht Jahren des Kennen lernens gaben sie sich am 16. Juli 1960 im Standesamt von Schloss Mirabell das Jawort und feierten ihren großen Tag mit den Familien. Unvergessliche Flitterwochen verbrachten die frisch Vermählten auf der Insel Elba.

Um beruflich weiterzukommen nahm Karl an Kurse in der firmeneigenen Ausbildungsstätte der Forum-Kaufhäuser in Wien teil. „Das schöne an diesen Kursen auf der Hohen Warte war, dass es gleich nebenan einen Heurigen gab“, schmunzelt der Jubilar. „Ich übernahm immer mehr Aufgaben und war zuletzt in der Personalführung, allerdings in Vorarlberg.“ Da die Stelle als Kaufhausleiter in Salzburg besetzt, in Bludenz aber noch frei war, übersiedelte das Paar mit Sohn Thomas ins Ländle. Helga fühlte sich fremd zwischen den hohen Bergen, und Thomas vermisste die Großeltern, Onkel und Tanten.

In den 1970er-Jahren wurde in Bregenz das große Forum-Kaufhaus gebaut und für die Familie wurde die Blumenstraße in Bregenz zum neuen Lebensmittelpunkt. Karl war mit Leib und Seele an seinem neuen Arbeitsplatz tätig und Helga gefiel es am Bodensee um ein Stück besser. Inzwischen wohnt das Paar seit 38 Jahren im Zanderweg. Als Karl 1995 in den wohlverdienten Ruhestand wechselte, durfte er auf erfolgreiche und erfüllte berufliche Jahre zurückblicken.

Schöne Jahre

„Wir blicken optimistisch in die Zukunft und freuen uns auf jeden Tag. Natürlich waren wir als wir jünger waren ehrgeiziger, wir haben beide gearbeitet“, so die Jubilare. Mit dem Zug fuhren sie hauptsächlich in den Süden und da bis nach Kroatien, Rad fahren und Wandern gehörte ebenfalls zu ihren Hobbys. Als Sohn Thomas erwachsen war und mit den Kollegen verreiste, entdeckten Helga und Karl die Schönheiten Vorarlbergs. Am liebsten sind sie jedoch in ihrem gemütlichen Zuhause, da sie doch das Alter merken und froh sind über die Hilfe des MOHI und des Krankenpflegevereins. Eine Haushaltshilfe greift Helga unter die Arme und Essen auf Räder kommt einmal die Woche. „An Sonntagen laden wir unsere Enkel zum Essen ein, das bringt auch Abwechslung für uns“, erzählt das Paar.

Mit der Gesundheit ist das Paar zufrieden, altersbedingte Wehwehchen nimmt es mit Gelassenheit. „Solange wir sebstständig aufstehen können und uns pflegen, ist alles in Ordnung“, sind sich beide einig. „Wir sind auch bescheiden geworden, wünschen uns natürlich noch viele gemeinsame Jahre und hoffen, ein Urenkelkind noch erleben zu dürfen.“

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