"Schöne Bescherung" in der HLA

Das erfolgreichste Jahr von A1 Bregenz endete mit einem Schönheitsfehler. Dem HC Hard erging es nicht besser, auch die "Roten Teufel" gehen mit einer Niederlage in die Weihnachtspause. | Tabelle

Im letzten Spiel vor der Weihnachtspause, die diesmal bis zum 10. Februar dauert, musste sich der Meister und Cupsieger dem HC Linz mit 26:29 geschlagen geben. Dabei lief zunächst alles nach Plan. Nach einer Viertelstunde lag das Team um Spielertrainer Dagur Sigurdsson mit 8:6 in Front. Doch in den folgenden zehn Minuten ließen sich die ansonsten als abgeklärt geltenden Bregenzer von einigen Pfiffen der Schiedsrichter aus dem Konzept bringen. Zeitweise musste der Hausherr mit nur drei Feldspielern auf dem Parkett auskommen – und geriet bis zur Pause mit sieben Toren in Rückstand (12:19). Nach Seitenwechsel wurde in der Abwehr nun um jeden Millimeter Raum gekämpft – der Meister wehrte sich gegen die Niederlage. Bis zur 45. Minute gelangen Linz lediglich drei Treffer und Bregenz hatte auf 21:22 verkürzt. Als Michael Knauth fünf Minuten vor Ende der Ausgleich zum 25:25 gelang, schien der Bann gebrochen. Doch ausgerechnet Klaus Stachelberger, der ältere Bruder von Bregenz-Flügelspieler Andreas, vermasselte mit seinem zehnten Treffer 47 Sekunden vor dem Schlusspfiff zum 28:26 für Linz dem Meister die Weihnachsfeier. Für Bregenz war es im 28. HLA-Spiel dieses Jahres erst die sechste Niederlage.

Hard lässt Punkte in Wien
Zum zweiten Mal innert zehn Tagen musste sich der Superfund HC Hard bei der SG HB West Wien geschlagen geben. Nach dem 29:31 im Achtelfinale des ÖHB-Cups unterliegen die “Roten Teufel” mit 27:30-Toren. Ohne Abwehrchef Markus Pregler lief das Team von Coach Goran Zivkovic von Beginn an einem Rückstand hinterher. “Am Anfang haben wir die Räume in der Deckung zu wenig eng gemacht und den Wienern leichte Tore ermöglicht”, so Hansjörg Füssinger. Der neue Geschäfsführer der Harder, selbst in den 90 er Jahren Nationalteamspieler, bemängelte aber auch die Chancenauswertung seines Teams. “Wir haben gut und gern 15 hochkarätige Möglichkeiten vergeben und uns so um den Lohn der Arbeit gebracht”, so Füssinger weiter. In der Tabelle blieb die fünfte Niederlage vorerst noch ohne Auswirkungen. Da Verfolger Tulln ebenfalls in Schwaz Punkte liegen ließ, liegen Bernd Friede und Co. weiter mit 21 Punkten auf Rang drei in der Zwischenwertung.

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