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Schiedsrichter erhielt Todesdrohungen

Der spanische Schiedsrichter Javier Turienzo Alvarez hat mitgeteilt, dass er nach dem von ihm geleiteten Samstag-Spiel der Primera Division zwischen Racing Santander und Real Madrid Todesdrohungen erhalten hat.

Alvarez hatte für die Gastgeber beim Stand von 0:1 zwei umstrittene Elfmeter gepfiffen, die von Garay (73./90.) verwertet wurden und auf Seiten der “Königlichen” noch dazu mit Helguera (87./Gelb-Rot) und Mejia (91./Rot) zwei Spieler ausgeschlossen. Durch die Niederlage verpassten die Madrilenen den kurzzeitigen Sprung an die Tabellenspitze.

“Ich habe zu Hause mehr als 50 Telefonanrufe mit Todesdrohungen gegen mich und meine Familie erhalten”, erklärte Alvarez in einem Interview mit Punto Radio. Außerdem sei seine sechsjährige Tochter am Spielplatz von anderen Kindern beschimpft worden und daraufhin weinend von dort zurückgekehrt.

Die Leistung des Schiedsrichters hatte auch in der spanischen Sportpresse für großen Unmut gesorgt. Die Zeitung “Marca” hatte Alvarez etwa als Henker von Real Madrid bezeichnet. Dazu kam auch von Reals Sportdirektor Predrag Mijatovic Kritik. “Wir sind sehr verärgert. Es sind einige sehr seltsame Dinge passiert und Fehler, die nicht vergessen werden können.” Das es bei dem Spiel zu Fehlpfiffen gekommen sei, stellte auch Alvarez nachher in den Raum. “Es ist sicher nichts Seltsames passiert. Jeder macht Fehler – von den Spielern, über die Direktoren bis hin zu den Schiedsrichtern.”

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