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Schett mit neuem Schwung

Barbara Schett beschönigte nichts. "Das zu Ende gehende Jahr kann man vergessen", sagte die Tirolerin, nachdem sie 2003 als Nummer 76 der Weltrangliste abgeschlossen hatte. Sie geht aber mit neuem Schwung in die neue Saison.

1999 noch als Siebente geführt, die zwei folgenden Jahre um Platz 20, 2002 nur mehr 40., folgte heuer der bittere Absturz für Babsi. Nach zahlreichen Erstrunden-Niederlagen, „auch wenn da knappe Geschichten” dabei waren, wie Schett vergebenen Chancen nachtrauerte. Beim tele-ring-Einladungsturnier vom 10. bis 13. Dezember in St. Anton hat sich die Österreicherin, deren Stärke nicht gerade das Mentale ist, wieder Selbstvertrauen für kommende Aufgaben geholt.

Ihr Absacken im vergangenen Jahr führte Schett nicht zuletzt auch auf die „abrupte” Trennung von ihrem Trainer Gerald Mandl zurück, der aus familiären Gründen das Handtuch geworfen hatte. Nun hat der Salzburger zur Freude und Erleichterung der Babsi wieder das Kommando übernommen, unterstützt von Konditionstrainer Gerald Breymann. Die Innsbruckerin wird mit neuem Schläger in die Saison gehen, seit dieser Woche trainiert sie mit einem Gerät der Firma Sportastic, mit der ein Dreijahresvertrag abgeschlossen wurde. Hinter dem Schläger verbirgt sich das Racket von Kneissl, mit dem Barbara bis 1999 gespielt hatte. Der Vertrag mit Head war mit Ende des Jahres ausgelaufen. „Ich habe den Schläger in die Hand genommen und plötzlich ging alles wieder wie von selbst”, meinte Schett, die sich viel mehr Risiko im Spiel zutraut und schon auf die ersten Matches scharf ist.

Die nächste Saison beginnt für Schett wie immer in Australien. Gold Coast, Hobart und Australian Open in Melbourne (Doppelpartnerin ist weiterhin Patty Schnyder) stehen auf dem Programm, dann sollten Paris, Doha, Dubai, Indian Wells und Miami folgen.

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