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Scheidungskinder: Höheres Allergierisiko

Scheidungskinder haben nach einer Studie des deutschen Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) ein höheres Risiko, an Allergien zu erkranken.

Wie das UFZ am Mittwoch in Leipzig mitteilte, wurden im Blut von Kindern, deren Eltern sich getrennt hatten, erhöhte Konzentrationen des Stresspeptides VIP gemessen.

Außerdem war auch die Konzentration von Immunmarkern erhöht, die mit der Auslösung allergischer Reaktionen verbunden sind. Dem Botenstoff VIP wird eine Vermittlerrolle zwischen Stressereignissen im Leben und der Immunregulation zugeschrieben.

Erstaunlicherweise lösten so tragische Ereignisse wie der Tod von Angehörigen, schwere Erkrankungen oder Arbeitslosigkeit der Eltern bei den Kindern geringere Stressreaktionen als eine Trennung aus.

Dagegen wurden nach einem vergleichsweise harmlosen Ereignis wie einem Umzug ebenfalls erhöhte Stresspeptidkonzentrationen im Blut der Kinder festgestellt.

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