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Schattenburg-Konzerte: Furioses Finale

Schattenburg-Konzerte erlebten ein begeisterndes Finale.
Schattenburg-Konzerte erlebten ein begeisterndes Finale. ©Henning Heilmann
Feldkirch (he) . Mit Phoenix Baroque Austria und seltener Musik von Komponistinnen aus der Barockzeit erlebten die Schattenburg Konzerte einen fulminanten Abschluss. 
Schattenburg-Konzert mit barocken Kompositionen von Frauen

Unter dem Motto „Ladies First First Ladies“ begeisterten Anne Marie Bösch an der Blockflöte, Christoph Urbanetz an der Gambe (Viola da Gamba), Susanne Abed-Navandi am Cembalo und die Sopranistin Cornelia Horak vom Ensemble „Phoenix Baroque Austria“ mit einem besonderen Programm: Musik von Komponistinnen aus der Barockzeit ist aufgrund des damaligen Komponierverbots für Frauen äußerst rar.

Seltene Schätze

Die seltenen Schätze weiblicher Kompositionskunst wurden so brillant vorgetragen, dass das Konzert den emanzipatorischen Wegbereiterinnen für spätere Musikerinnen und Komponistinnen gerecht wurde. Dazu zählen die Nonne Isabella Leonarda, die Kurtisane Barbara Strozzi sowie Elisabeth Claude Jacquet de la Guerre, die am Hof des „Sonnenkönigs“ Ludwig XIV. zur Komponistin ausgebildet wurde. Natürlich durfte auch Anna Amalia von Preußen nicht fehlen, die jüngste Schwester Friedrichs des Großen.

Stürmische Cantate

Zu den einzelnen Kompositionen erzählte Cornelia Horak interessante Hintergründe, welche die Zuhörer ganz in die Stücke eintauchen ließen. Die Erzählungen reichten von Liebeserklärungen bis zur Geschichte des Jonas, der auf See in einen Gewittersturm gerät, von einem Meeresungeheuer gefressen und an Land wieder ausgespuckt wird. In der Cantate „Jonas“ begleitet mit Gambe und Cembalo war der aufkommende Sturm klar herauszuhören. Das letzte Schattenburg-Konzert des Jahres schloss mit der virtuosen „Sonnerie de Sainte Geneviève du Mont de Paris“ von Marin Marais.

Besondere Gäste

Zu den Gästen des glanzvollen Finales der diesjährigen Schattenburg Konzerte zählten die Medizinalrätin und Homöopathin Dr. Jutta Gnaiger-Rathmanner sowie Prof. Grete Walter-Klingenstein, Historikerin am Institut für Geschichte in Graz.

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