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Schalke hofft in Europa League auf nächste Burgstaller-Tore

Guido Burgstaller will mit Schalke Gladbach rauswerfen.
Guido Burgstaller will mit Schalke Gladbach rauswerfen. ©AP
Mit einem in Torlaune befindlichen Guido Burgstaller und seinem ÖFB-Teamkollegen Alessandro Schöpf will Schalke am Donnerstag (21.05) in der Europa League die Saison retten. Nach dem Hin-1:1 spricht im Achtelfinalrückspiel beim Bundesliga-Rivalen Mönchengladbach zwar mehr für die Gastgeber. Trifft Österreichs Teamspieler Burgstaller aber im dritten Spiel en suite, dürfen die "Knappen" wohl hoffen.

Für Schalke ist es das dritte Duell mit Gladbach binnen 13 Tagen. Die Revierelf hat sich nach der 2:4-Pleite in der Liga beim 1:1 im Hinspiel samt Burgstaller-Treffer erheblich gesteigert und rechnet sich trotz der ungünstigeren Ausgangslage durchaus etwas aus. “Gladbach ist eine harte Nuss, die wir knacken müssen. Wir wissen aber auch, dass wir durchaus Möglichkeiten haben, das zu packen”, sagte Kapitän Benedikt Höwedes.

Für die Truppe von Trainer Markus Weinzierl ist die Europa League wohl die einzige Chance, sich noch für einen internationalen Bewerb in der kommenden Saison zu qualifizieren. Schalke hat nach dem souveränen 3:0 am Wochenende gegen Augsburg, bei dem Burgstaller mit einem Doppelpack glänzte, jedenfalls wieder Oberwasser. “Die Gladbacher haben ein Heimspiel, sie haben ihr Auswärtstor erzielt – aber wir wollen in die nächste Runde”, sagte Weinzierl.

Reicht die Luft bei Gladbach?

Gladbach ist freilich höchstmotiviert, könnte erstmals nach 21 Jahren wieder ein Europacup-Viertelfinale erreichen. Allerdings droht in der wichtigen Saisonphase mit dem EL-K.o.-Spiel und dem Ligahit gegen Bayern München ein wenig die Luft auszugehen. Die Partie gegen Schalke ist bereits das 40. Pflichtspiel – so viele hat kein deutsches Bundesligateam in dieser Saison absolviert.

Die vom Ergebnis her gleiche Ausgangslage bietet sich vor dem Duell zwischen den englischen Granden von Manchester United und FK Rostow. Nach dem 1:1 beim russischen Vizemeister hält die Truppe von Trainer Jose Mourinho alle Trümpfe in der Hand. “Das ist für uns ein sehr wichtiger Wettbewerb”, erklärte Mourinho, der ohne die angeschlagenen Anthony Martial und Wayne Rooney auskommen muss.

Mit Ausnahme des Duells zwischen Genk und Gent (Hinspiel 5:2) versprechen alle Paarungen zumindest vor Anpfiff gewisse Spannung. So muss etwa die AS Roma zuhause gegen Lyon ein 2:4 aufholen, Ajax Amsterdam gegen Kopenhagen ein 1:2 gutmachen.

(APA)

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