Schaffarei in Feldkirch: Veranstaltungsserie

kurzfristig spielen am 10. September in der Schaffarei Feldkirch.
kurzfristig spielen am 10. September in der Schaffarei Feldkirch. ©Sandra Nachbaur-Kathan (san)
Großes Veranstaltungsprogramm vom 9. bis 11. September: AK Vorarlberg eröffnet Schaffarei in Feldkirch.

Open-Air-Konzerte, DJs und ein breites Kulturprogramm mit Ausstellung, Theater und mehr bei der großen Eröffnung der Schaffarei. Der Eintritt ist frei!

Alle Veranstaltungen finden in und um die Schaffarei statt (Widnau 10).

Das Festgelände öffnet am Donnerstag und Freitag um 16 Uhr, am Samstag um 14 Uhr.
Der Einlass befindet sich zwischen dem Hauptgebäude der AK und der Schaffarei.

9. September 2021, 18:00 - 19:00 Uhr

Museum des Wandels, Vernissage

Werner Albrecht: Ein Pionier des modernen Skischuhs

In den letzten 150 Jahren hat sich die Arbeitswelt stark verändert. Unser Arbeitsalltag ist wesentlich schneller geworden, technische Errungenschaften haben viele Arbeitsschritte erleichtert, jedoch auch zahlreiche Berufe überflüssig gemacht. Wer kennt sie heute noch, die Blaudrucker oder Weißnäherinnen, die Buchstabengießer oder Laternenanzünder, die Weichensteller oder Aufzugführer?

Im Erdgeschoß der Schaffarei zeigen wir, wie sich diese Veränderungen auf einzelne Menschen ausgewirkt haben. Zweimal im Jahr porträtieren wir anhand zweier Objekte und mittels eines Interviews ein individuelles Arbeitsleben. Mit der Zeit werden diese Geschichten ein digitales Museum des Wandels bilden.

In der ersten Ausstellung präsentieren wir mit Werner Albrecht einen Schuhmacher aus Au im Bregenzerwald, der im Laufe seines Berufslebens die Entwicklung vom handgenähten Lederskischuh zum modernen Kunststoffskischuh maßgeblich beeinflusst hat.

Werner Albrecht ist bei der Vernissage anwesend.

Kuration: Michaela Feurstein-Prasser
Fotografie: Hanno Mackowitz
Film & Schnitt: Stefan Krösbacher, Hanno Mackowitz
Der Eintritt ist frei!
https://schaffarei.at/veranstaltung/vernissage-museum-des-wandels/

9. September 2021, 20:00 - 22:00 Uhr

Philipp Lingg Band

Ein neues Projekt mit neuen Musikern interpretiert neue Lieder von Philipp Lingg. Lieder über Berge, Kater und Zöllner. Gesungen wird in diadenglischer Sprache vom Leben im – und außerhalb des Hinterwaldes. Sprachbarrieren werden abgerissen bzw. gar nicht erst zugelassen. Es lebe die Lust, die Liebe und die Leidenschaft zur Musik. Reise weiter!

Die Besetzung:
Philipp Lingg | Stimme – Gitarre – Akkordeon
Christoph Mateka | Stimme – Violine
Martin Grabher | Drums

Die Presse:
Wenn Philipp Lingg Musik macht, lächelt er, sein Blick geht über die Bühne hinaus in eine andere Welt. Vielleicht sieht er die Töne kommen, die er gerade singt, auf der Ziehharmonika oder der Gitarre spielt. (von Johann Skocek)
Der Eintritt ist frei!
https://schaffarei.at/veranstaltung/philipp-lingg-band/

10. September 2021, 16:00 - 18:00 Uhr

Schaffarei Firobad (Erzählcafe)

Drei Erzähler:innen berichten in entspannter Café-Atmosphäre aus ihrem Arbeitsleben: Was sie beruflich machen, was ihnen an ihrer Arbeit Spaß macht und wo sie auch mal an ihre Grenzen stoßen. Das intime Format lädt dazu ein, zu lauschen, in andere Arbeitswelten- und kulturen einzutauchen, Arbeit zu reflektieren und diskutieren.

Bitte melde dich frühzeitig zum Erzählcafé an, die Plätze sind begrenzt. Wie es sich für ein Café gehört, ist natürlich für Getränke und Snacks gesorgt!

Anmeldung an hey@schaffarei.at
Der Eintritt ist frei!
https://schaffarei.at/veranstaltung/schaffarei-firobad-erzaehlcafe/

10. September 2021, 17:00 - 19:00 Uhr

kurzfristig

Das sind: Fabian, Julian, Matthias und Stefan, vier Musiker aus Vorarlberg, die sich im Sommer 2013 zu einer Akustik-Band mit kuriosem Namen formiert haben. Inspiriert von Musikern wie Dispatch, Beatles, Donavon Frankenreiter u.v.m. begann kurzfristig verschiedenste Songs auf ihre individuelle Art und Weise mit Akustik-Gitarre, Akustik-Bass, Cajon, Melodica, Mundharmonika und Ukulele zu covern. Dabei legt die Band stets sehr viel Wert auf eine ganz eigene Interpretation der bekannten Songs. Die Instrumentierung und der mehrstimmige Gesang mit den individuellen Stimmcharakteren verleihen dem Sound dabei den für kurzfristigtypischen Stil. Mit ihrem Debütalbum hoizemm geht die Band jetzt einen neuen Weg. Ihre Eigenkompositionen spiegeln ihre Liebe zu Musik, Natur und Freiheit wider und nehmen die Zuhörer mit auf einen neuen musikalischen Weg.

Die Besetzung:
Matthias Nachbaur | Stimme – Ukulele – Melodica – Mundharmonika – Akkordeon – Posaune – Percussion
Stefan Nachbaur | Stimme – Akustik Gitarre
Julian Nachbaur | Cajon – Drumset – Percussion
Fabian Nachbaur | Stimme – Akustik Bass

Ihr habt alle denselben Nachnamen und kommt aus demselben kleinen Dorf? Seid ihr alle miteinander verwandt? Solche oder zumindest sehr ähnliche Fragen wurden uns schon oft gestellt. Ja, wir sind alle im selben kleinen Bergdorf aufgewachsen und nein, verwandt sind wir nicht alle, vermutlich nicht. Was uns auszeichnet ist sicherlich eine tiefe Freundschaft untereinander und eine gewisse „bergdörflerische“ Einfachheit, mit der wir unsere Songs komplett akustisch und unplugged spielen können. Einfach so, ganz kurzfristig.

Der Eintritt ist frei!
https://schaffarei.at/veranstaltung/kurzfristig/

10. September 2021, 19:00 - 20:00 Uhr

ArbeitsLebensGeschichte mit Cornel Hess

Cornel Hess: vom Zumtobel-Manager zum Metzger

»Ich habe meinen Beruf selbst erfunden!« Ermutigende Arbeitsbiographien, Heldenreisen zur eigenen Berufung.

Geschichten wie die von Cornel Hess sind eine Bestärkung, den eigenen Talenten zu vertrauen, Umwege zu nehmen, auszuprobieren. Der studierte Rechtswissenschaftler arbeite fast 20 Jahre lang im Vertrieb und im Marketing. 2019 sattelte er um zum Metzger.

Anmeldung an hey@schaffarei.at
Der Eintritt ist frei!
https://schaffarei.at/veranstaltung/arbeitslebensgeschichte-mit-cornel-hess/

10. September 2021, 20:00 - 22:00 Uhr

Die 3 Friseure

„Die drei Friseure” nehmen Sie mit auf eine absurde Reise durch die Welt und die Musikgeschichte. Sie spielen ein Loblied auf ihren Berufsstand … Politisch unkorrekt, immer leicht daneben und ohne Netz. Friseure sind gute Menschen – gut darin, den Grat zwischen Provokation und Beleidigung stets zu verfehlen – gut darin, Allgemeinplätze für sich zu beanspruchen, Verallgemeinerungen zu verallgemeinern und die Hand zu beißen, die applaudiert.

Was vor mehr als 20 Jahren als Straßenmusik begann, führte mittlerweile nach Moskau, Deutschland, quer durch Österreich und zu mehreren Kleinkunstpreisen. Ein ‚Die Drei Tenöre’ Plakat in der Wiener Innenstadt gab den Friseuren ihren Namen und die anfangs ernst gemeinte Straßenkapelle entwickelte sich immer mehr zu einer hoch toupierten Mischung aus musikalischen Abgründen und hinterfotzigem Humor.

Die Besetzung:
Stefan Beer
Daniel Amann
Bernhard Wiederin

Der Eintritt ist frei!
https://schaffarei.at/veranstaltung/die-3-friseure/

11. September 2021, 17:00 - 18:30 Uhr

Mona Ida

Eine Gitarre und eine Stimme: vielseitige Klänge direkt vom Bregenzer Bodenseeufer verpackt in Geschichten, die manchmal mit und manchmal ohne Sinn sind. Seit 2017 zieht Mona Ida musizierend durchs Ländle und hat im Sommer 2019 zufällig Patrick Fahser aufgegabelt. Oder sie sich gegenseitig. Das war nämlich Liebe auf den ersten Ton. Und seit da sind es zwei Gitarren und zwei Stimmen, vielseitige Klänge und besondere Harmonie, Geschichten mit etwas mehr Sinn, naja und manchmal halt eben auch ohne.
https://schaffarei.at/veranstaltung/mona-ida-freier-eintritt/

11. September 2021, 19:00 - 20:00 Uhr

Mut-/ Wutausbruch: „Ich würde halt lieber nicht“

Theaterstück von Verena Rossbacher

Umsetzung: Ensemble für unpopuläre Freizeitgestaltung 

Wie es ist, im Marketing eines hippen, veganen Start-ups zu arbeiten? Wenn man sich die Wochenstunden unserer Protagonistin ansieht, die eher aus Versehen in ihrem Job gelandet ist: nicht so prickelnd. „Ich würde halt lieber nicht“ erzählt von den Schwierigkeiten, den richtigen Job zu finden und von schlechten Arbeitsbedingungen in einer Branche, in der der Schein oft trügt.

Was sich niemand zu sagen traut auf der Klub-Bühne

Mit dem Format „Mut / Wutausbruch“ bringen wir brisante arbeitsrelevante Themen auf die Klub-Bühne in der Schaffarei. Im Zentrum der 15-minütigen Theatermonologe steht immer ein Arbeitskonflikt, der nachdenklich stimmt und Diskussions-Stoff liefert: Mal geht es um die verzweifelte pflegende Angehörige am Ende ihrer Kräfte. Um eine erschöpfte Führungskraft, die am Sonntagnachmittag E-Mails beantwortet, anstatt Zeit mit der Familie zu verbringen. Oder um eine Frau, die entdeckt, dass sie ein Drittel weniger verdient als ihr Kollege, dabei aber viel mehr Leistung bringt.

Im Anschluss an das Stück gibt es Berichte aus der Praxis, arbeitspolitisches Feedback zum Thema und ein moderiertes Publikums-Gespräch. Die Plätze im Klub sind begrenzt. Wir bitten deshalb um eine frühzeitige Anmeldung.

Der Eintritt ist frei!
Anmeldung an hey@schaffarei.at
https://schaffarei.at/veranstaltung/mut-wutausbruch/

11. September 2021, 20:00 - 22:00 Uhr

Bukahara

Es ist diese geheimnisvolle Mischung, die Bukahara einzigartig macht. Dass Swing, Folk, Reggae und Arabic–Balkan keine Widersprüche sein müssen, beweisen die Vollblutmusiker mit viel akustischer Gewandtheit und großer Liebe. Den Multi-Instrumentalisten gelingt dabei ein Spagat zwischen ansteckender Leichtigkeit und enthusiastischer Hingabe.

Ihr Erfolgsgeheimnis rührt aus einem selten so dagewesenen, abwechslungsreichen LiveRepertoire, welches junge wie erfahrene Konzertbesucher fasziniert und mitzieht. Wer einmal den Bukahara-Kosmos betritt, sollte mit dem Gedanken sympathisieren, dass das einzig Zuverlässige das Unerwartete ist. Und wer das Privileg besitzt, mehr als ein Konzert miterleben zu dürfen, wird staunen und nicht nur auf der Bühne einige Gesichter wiedererkennen.

Vom Projekt unter Freunden zur felsenfesten Formation. Die vier sympathischen Musiker studierten Jazz & Pop in Köln, wurden Freunde und gruppierten sich 2009 zu Bukahara. Für Darbietungen jeder Couleur ließen sie anfangs keine Gelegenheit aus. Dadurch erfuhren Sie schnell eine rapide wachsende Fangemeinde. Erst waren es WG-Partys, kleine Clubs und die Straße. Dann komponierten sie die Musik zu einem Kinofilm. Von da an bereisten sie in ihrem kleinen Bus die Welt. Bereits bei ihrem ersten Auftritt erlebten sie eine Resonanz von unerwarteter Stärke – einer Stärke, die absolut ihrer Klangkraft entspricht.

Die Besetzung:
Soufian Zoghlami | Hauptstimme – Gitarre – Bassdrum
Ahmed Eid | Kontrabass
Daniel Avi Schneider | Violine
Max von Einem | Posaune – Balanktuba – Snare

Der Eintritt ist frei!
https://schaffarei.at/veranstaltung/bukahara/

Quelle Text: AK Vorarlberg

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