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Schaf Norbert bleibt Guillotine erspart

Norbert geht es gut - Künstler wollten Gesellschaft und Medien den Spiegel vorhalten.
Norbert geht es gut - Künstler wollten Gesellschaft und Medien den Spiegel vorhalten. ©EPA
Das umstrittene Kunstexperiment um die mögliche Hinrichtung eines Schafes mittels einer Guillotine ist unblutig zu Ende gegangen.
Schaf Norbert unter der Guillotine

Dem Schaf namens Norbert geht es gut. Wie die Künstler Iman Rezai und Rouven Materne am Freitag in Berlin mitteilten, sollte ihr Projekt kein Lebewesen gefährden, sondern Gesellschaft und Medien den Spiegel vorhalten. Die beiden Meisterschüler der Universität der Künste hätten sich selbst ganz bewusst als Feindbild konstruiert, um die öffentlichen Reaktionen zu analysieren. “Wir haben den Menschen nur einen Monat lang Angst gemacht”, sagte Rezai.

Guillotine für 1,75 Mio. Euro verkauft

Rezai und Materne hatten im Internet dazu aufgerufen, über das Leben des Schafes mit “Ja” oder “Nein” abzustimmen. Bis zum Ende der Wahl am Donnerstag zählte die Seite mehr als 2,5 Millionen Stimmen gegen die Tötung, etwa 1,7 Millionen votierten dafür. Als Tötungsmaschine hatten die Künstler das knallbunt lackierte Kunstwerk “Die Guillotine” gebaut, das nach eigenen Angaben für umgerechnet 1,75 Millionen Euro in die USA verkauft wurde.

Aktion als “pervers” eingestuft

Die Künstler stehen öffentlich in der Kritik, ihre Aktion wurde von vielen Beobachtern als “pervers” eingestuft. Bei der Vorstellung ihrer Ergebnisse drehten sie den Spieß um. Die zahlreichen Forderungen an die beiden, sich selbst anstelle des Schafes enthaupten zu lassen, seien Ausdruck der Perversität einzelner.

(APA)

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