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Schachstars von morgen

Elissa und Sura üben sich im Schachspiel im Großformat
Elissa und Sura üben sich im Schachspiel im Großformat ©Bianca Nekrepp
In der Mittelschule Rheindorf rauchten vergangenen Samstag die Köpfe.
Kluge Köpfe in der MS Rheindorf

LUSTENAU Konzentrierte Gesichter, angespannte Eltern und mittendrin die vierjährige Carmen. Mit dem Stofftier unterm Arm geht’s für sie erstmals in die Mittelschule Rheindorf. Was sie dort tut? Schach spielen. Dabei misst sie sich im Rallye Turnier direkt mit den großen. „Solch jungen Schachvirtuosen beim Wettkampf zuzuschauen, ist für das Publikum meist besonders spannend“, meint Lustenauer Schachklubmitglied Erich Peterlunger. Über 100 Kinder traten vergangenes Wochenende gegeneinander an.

Schach als Sport

Warum Schach als Sport gilt wird bei einem Turnier sofort deutlich. Höchste Konzentration ist notwendig und auch ein gutes Gedächtnis wird vorausgesetzt. Bei den ganzen Regeln und Spielversionen ist das auch notwendig. Bei dem Turnier in der MS Rheindorf wird nach den Schweizer System gespielt, das bedeutet, es spielt nicht jeder gegen jeden. Es treten nur gleich starke Spieler gegeneinander an. Zudem hat der Spieler nur zehn Minuten Bedenkzeit pro Partie. Die Spielstärke jedes einzelnen Schachspielers wird mittels der Elo-Punkte sichtbar gemacht. Jeder Schachspieler erhält pro Sieg eine gewisse Anzahl an Elo-Punkten. Bei einer Niederlage werden wieder Punkte abgezogen. Diese Elo-Zahl wurde vor 60 Jahren vom Ungarischen Physiker Arpad Elo entwickelt. Der Schachweltmeister hat zurzeit eine Elo-Zahl von 2845. 

Altes weitergeben

Gegründet wurde der Schachklub Lustenau im Jahre 1921. 20 aktive und 20 passive Mitglieder zählt der Verein heute. „Uns ist wichtig, Schacht mit Spaß und Freude zu vermitteln. Ohne Druck können junge Menschen das Schachspiel erlernen“, erklärt Peterlunger. Einer der schon Schach spielen kann ist der Volksschüler Finn Vonblon-Nohr. „Ich habe von meinem Opa das Schachspielen gelernt. Es macht mir sehr viel Spaß“, erzählt er. „Meine Freunde und ich üben schon für das nächste Turnier“. BIN

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