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Schachklub nutzte den Heimvorteil

Gute Stimmung herrscht unter den Spielern während den Schach-Partien.
Gute Stimmung herrscht unter den Spielern während den Schach-Partien. ©Ferdl Tschabrun
Die Teams des SK Hohenems führen die 1. und 2. Bundesliga West an.

Hohenems. Bei der dritten Sammelrunde der zweiten Schach Bundesliga West, die vom Schachklub Hohenems am vergangenen Wochenende im Atrium der Firma OMICRON in Klaus ausgerichtet wurde, konnten die Emser Denksportler den Heimvorteil nutzen und sich von Rang drei auf Platz eins vorarbeiten.

Nach einem Remis gegen Schwarzach setzten sich die Mannen von Coach Reinhard Kuntner mit 3,5:1,5 Punkten gegen Ranshofen und mit 4:2 gegen HAK/HAS Innsbruck klar durch. Die fünf Matchpunkte für Hohen-ems bedeuten nun die alleinige Tabellenführung, die in den Runden sechs bis acht von SIR Salzburg über den SK Rum an den SK Hohenems wanderte. Nach 8 von 11 Runden trennen den Ersten vom Neunten lediglich drei Matchpunkte.

„Titelkampf und Abstiegsangst liegen nahe beisammen“, kommentierte Kuntner die „spannendste Meisterschaft seit Bestehen der zweiten Bundesliga-West“. Allein dass die Hälfte der 18 Begegnungen 3,5:2,5 oder 3:3 endete zeigt, wie ausgeglichen das Teilnehmerfeld ist. In vielen Matches entschieden Kleinigkeiten und auch das Glück über Sieg und Niederlage. Eine makellose Bilanz mit zwei Siegen in zwei Partien weist Emilian Hofer als Jüngster im Emser Team auf. Auch Robert Sandholzer konnte seine einzige Partie gewinnen, während Georg Fröwis aus drei Begegnungen diesmal nur einen halben Punkt holte.

Mit 1,5 Punkten aus zwei Partien beziehungsweise zwei Punkten aus drei Matches schlugen sich Dennis Breder und Marco Baldauf, die einzigen zwei Legionäre aus Deutschland, bestens. Auch Luca Kessler, Milan Novkovic, der erste Vorarlberger IM Guntram Gärtner und Dmitry Atlas, die allesamt 50 Prozent der möglichen Punkte holten, trugen wesentlich zum guten Abschneiden des SK Hohenems in dieser dritten Sammelrunde bei.

Das Team der Runde war aber Bregenz, das sich mit drei Mannschaftssiegen in drei Runden vom letzten Platz ins Mittelfeld vorarbeitete. Auch die weiteren Vorarlberger Mannschaften konnten sich um je einen Platz verbessern: Dornbirn liegt nun auf Rang drei, Götzis auf Platz vier. Die Schlussrunden gehen vom 6. bis 8. Februar im Hotel Servus Europa in Salzburg über die Bühne.

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