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Saubermachen an den Flussufern

In Wien sind nach dem Hochwasser umfangreiche Aufräumarbeiten nötig. Insgesamt sollen die Arbeiten sechs Wochen dauern. Auch am Donaukanal Verschmutzungen.

Auf der Donauinsel arbeiten 95 Männer der Straßenreinigung an der Beseitigung der Abfälle, die nach dem Rückgang der Wasserpegel liegen geblieben sind. Bei der MA 48 geht man davon aus, dass der Einsatz zur Unterstützung der Magistratsabteilung für Wasserbau (MA 45) noch die ganze nächste Woche dauern wird. Die darauf folgenden Feinarbeiten der MA 45 werden erst in sechs Wochen abgeschlossen sein, hieß es.

„Die Treppelwege sind schon wieder größtenteils gereinigt“, sagte Christoph Langthaler von der MA 45 zur APA. Der gröbste Schmutz sei im Bereich der Neuen Donau zu entfernen gewesen. Durch die geringe Fließgeschwindigkeit habe sich viel mehr Treibgut und Schlamm abgelagert als etwa am Donaustrom. Dadurch sei die Uferböschung sanierungsbedürftig, die verschlammten Wiesen müssen in aufwendigen Verfahren wieder in Stand gesetzt werden.

Die nötige Vorarbeit leisten Straßenreiniger der MA 48, die von der MA 45 koordinierte werden. Sie haben zunächst mit Schneepflügen und kleinen Radladern den Schlamm abgetragen. Der Leiter der Straßenreinigung, Franz Bischof, zeigte sich erfreut über den Einsatz der Reinigungsgeräte: „Der Winter war ja eher schwach für uns.“ Ansonsten sei „mühselige Kleinarbeit“ angesagt, denn das Treibgut muss großteils händisch aus dem Uferbereich entfernt werden. Der Einsatz unter der Leitung der MA 45 werde ungefähr noch eine Woche dauern, schätzte Bischof.

Auch am – ebenfalls langsam fließenden – Donaukanal ist es zu Verschmutzungen im Uferbereich gekommen, sagte Reinhard Schlögl von der Wasserstraßendirektion. Die Arbeiten seien allerdings bereits größtenteils abgeschlossen: „Wir haben bereits den Bereich zwischen Stadionbrücke und Weißgerberlände wieder hergestellt.“

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