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Sanierung Ratzbach

Keine ungefährlichen Sanierungsarbeiten für die Wildbach- und Lawinenverbauung beim Wildbach "Ratzbach" derzeit im Gemeindegebiet von Fraxern.
Keine ungefährlichen Sanierungsarbeiten für die Wildbach- und Lawinenverbauung beim Wildbach "Ratzbach" derzeit im Gemeindegebiet von Fraxern. ©Monika Kathan
Sanierungsgebiet Ratzbach - Bilder

Dringend notwendige Arbeiten beim Wildbach zum Schutz der Bevölkerung.

Weiler/Fraxern/Viktorsberg/Klaus. Die Maßnahmen beim Ratzbach durch die Wildbach- und Lawinenverbauung umfassen die Sanierung von beschädigten bzw. den Ersatz von zerstörten Längs- und Querwerken sowie die Wiederherstellung der Entwässerungsmaßnahmen und die Stabilisierung von Rutschhängen.
Eine Erosion dieser Einhänge würde unkontrolliert Großrutschungen auslösen und den Siedlungsraum durch große Holz- und Geschiebemengen massiv gefährden. Da die alten Verbauungen akut vom Zerfall bedroht waren und eine Destabilisierung großer Bachstrecken und vor allem der rechtsufrigen Einhänge unmittelbar bevorstand, sieht das derzeit im Bau befindliche Projekt die umfassende Sanierung dieser alten Konsolidierungswerke vor.

Die budgetierten Kosten in Höhe von 1,6 Millionen Euro tragen anteilsmäßig Bund: 57%, Land: 17%, Landesstraßenverwaltung L69: 8% und die betroffenen Gemeinden Weiler, Fraxern, Viktorsberg und Klaus: zusammen 18%.

Planmäßig dauern die Sanierungsarbeiten noch bis 2013. Bürgermeister Reinhard Nachbaur, Fraxern, äußert sich zufrieden mit dem bisherigen Verlauf der Arbeiten, die vor zwei Jahren begonnen haben.

Ratzbach – Wildbachgebiet
Der Ratzbach, ein Zubringer der Frutz, entspringt am südwestlichen Abhang jenes Grates, der die “Hohe Kugel” mit dem “First” verbindet. Seine Quelle liegt in 1500 Metern. Der rund 5,6 km lange Lauf (bis zur Kompetenzgrenze) weist ein durchschnittliches Gefälle von rund 19% auf. Das Einzugsgebiet des Ratzbaches liegt in den Gemeinden Weiler, Fraxern und Viktorsberg und ist rund 627 ha groß.

Bachcharakter, Katastrophenpotenzial
Nach dem ministeriell genehmigten Gefahrenzonenplan für die Gemeinde Weiler aus dem Jahre 2002 wird der Ratzbach als stark geschiebeführender Wildbach eingestuft. Die Gesamtsumme des Geschiebepotenziales beträgt 12.000 m³.

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