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Sanierung des Achufers wird fortgesetzt

Anfang Mai haben die Sanierungsarbeiten am Abschnitt unterhalb des Stadtspitals bis zum Nummernsteg begonnen.
Anfang Mai haben die Sanierungsarbeiten am Abschnitt unterhalb des Stadtspitals bis zum Nummernsteg begonnen. ©Laurence Feider
Bis August werden die Ufermauern unterhalb des Stadtspitals beidseitig saniert.
Ufermauersanierung Dornbirner Ach

Dornbirn. Wer derzeit im Bereich des Krankenhaus an der Dornbirner Ach unterwegs ist, dem sind sie sicher schon aufgefallen: die Arbeiten an den Ufermauern. Die beidseitigen Mauersanierungen sind notwendig, um die Standsicherheit der alten Ufermauern zu erhalten.

Die Ufermauern der Dornbirner Ach sind ca. 185 Jahre alt und wurden seit ihrer Errichtung nur nach Bedarf stellenweise ausgebessert und neu verfugt. Inzwischen sind viele Steine verwittert – häufiger Frost und Wurzeldruck haben dazu geführt, dass mürbe Steine gesprengt wurden. So wurde die ehemalige, spärliche Verfugung stark beschädigt. „Eine abschnittweise Ufermauersanierung mit einer Unterfangung des Mauerfußes und kompletter Neuverfugung dieses, für den Hochwasserschutz von Dornbirn so wichtigen Bauwerkes, ist deshalb notwendig geworden“, erklärt Projektleiter Hermann Wirth von der Stadt Dornbirn. Seit zehn Jahren wird dies nun etappenweise Jahr für Jahr mit finanzieller Unterstützung des Landes und des Bundes umgesetzt. Bisher wurden auf diese Weise die beidseitigen Ufermauern ab der Einmündung des Gechelbaches unterhalb der Talstation der Karrenseilbahn bis hinunter auf Höhe des Stadtspitals und zwischen dem Nummernsteg und dem Egetensteg generalsaniert.

Umfangreiche Arbeiten

In den restlichen Abschnitten bis hinunter zur ÖBB-Brücke sind die Ufermauern noch sanierungsbedürftig. Im April wurde daher die beidseitige Mauersanierung unterhalb des Stadtspitals bis zum Nummernsteg vom Stadtrat beschlossen und die Bauarbeiten wurden an die Fa. HTB vergeben. Anfang Mai haben die Arbeiten gestartet –mit einem Abschluss rechnet man Ende August 2020. Um die Sanierungen nachhaltig durchzuführen, müssen die kompletten Mauern freigelegt und samt dem Mauerfuß saniert werden. Dazu ist es notwendig, die Anlandungen und Ablagerungen am Mauerfuß samt der bestehenden Vegetation zu entfernen. „Fließgewässer sind sehr offene Systeme, in denen rasch die Natur zurückkehrt. Deshalb werden diese Bereiche der Natur überlassen – durch die natürliche Sukzession kommt in wenigen Jahren in der Regel die passende Vegetation auf“, erklärt Hermann Wirth, Leiter der Abteilung Tiefbau.

Wie der „Naturanflug“ funktioniert sieht man bei den bereits durchgeführten Sanierungsarbeiten. Bei den Abschnitten, die im Zuge des Neubaus der Sägerbrücke saniert wurden, sind am Mauerfuß wieder Bäume und Sträucher durch Naturverjüngung aufgewachsen. Diese sollen in Zukunft nur noch behutsam und abschnittsweise auf den Stock zurückgeschnitten werden, so dass den Bedürfnissen des Hochwasser-, Natur- und Landschaftsschutzes bestmöglich entsprochen wird.

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