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Samstagnacht: Umstellung von Sommer- auf Winterzeit

Zeitumstellung in der Nacht von Samstag auf Sonntag, 28. Oktober.
Zeitumstellung in der Nacht von Samstag auf Sonntag, 28. Oktober. ©Monika Kathan (kam)
Am 28. Oktober endet die Sommerzeit. Vorsicht Autofahrer - neuer Tagesrhythmus will gelernt sein.

Quelle: ÖAMTC:

In der Nacht von Samstag auf Sonntag, den 28. Oktober, werden die Uhren um 2.59 Uhr für die Dauer einer Stunde angehalten. “Die Winterzeitumstellung kommt der inneren Uhr durch den ‘Gewinn’ einer Stunde sehr entgegen. Die meisten Menschen benötigen für diese Umstellung wenige Tage zur Gewöhnung”, weiß ÖAMTC-Verkehrspsychologin Marion Seidenberger. “Raschere Ermüdung und Einschlafstörungen sind dabei eine vorübergehende Auswirkung des geänderten Tagesrhythmus.” Von der Einnahme von Schlaf- bzw. Aufputschmitteln rät die Club-Expertin jedoch entschieden ab, denn der Körper wird alleine damit fertig werden.

“Die Missachtung des eigenen Bio-Rhythmus und dem dazugehörenden Schlafbedürfnis kann sich aber leistungs- und konzentrationsvermindernd auswirken”, warnt die ÖAMTC-Verkehrspsychologin. “Das kann wiederum Einfluss auf die Fahrsicherheit und Reaktionsschnelligkeit haben.” Hinzu kommt die nun noch früher einbrechende Dämmerung. Diese trifft vor allem den Vorabendverkehr. Die Kombination aus Müdigkeit nach einem anstrengenden Arbeitstag und früher einsetzender Dunkelheit gilt als besonders unfallträchtig.

Da gerade in den ersten Tagen nach der Umstellung auf die Winterzeit Anpassungsschwierigkeiten an den neuen Tagesrhythmus auftreten können, hat ÖAMTC-Verkehrspsychologin Marion Seidenberger hilfreiche Tipps für eine sichere Autofahrt zusammengestellt:

  • Nur ausgeruht hinters Steuer: Vor der Fahrt gut ausschlafen, insbesondere bei längeren Routen. Erste Müdigkeitsanzeichen ernst nehmen. “Häufiges Gähnen, ‘wandernde’ Gedanken, sich nicht mehr an die letzten drei gefahrenen Kilometer erinnern können, sind nicht zu unterschätzende Warnsignale”, sagt Seidenberger.
  • Auf “Mammutfahrten” verzichten: Wenn vermeidbar, dann in den ersten Tagen nach der Zeitumstellung keine langen Autofahrten unternehmen. Vor allem lange monotone Fahrtstrecken (z.B. auf Autobahnen), zu ungewohnter Fahrzeit, können die Ermüdungserscheinungen beschleunigen. Sind lange Fahrten unvermeidbar, unbedingt alle zwei Stunden eine Pause einlegen, optimal wären kurze Schlafpausen von 30 Minuten.
  • Auf Aufputschmittel verzichten: Kaffee und Energydrinks sind keine Langzeitmuntermacher und kein Schlafersatz.
  • Schließlich warnt Seidenberger gerade in der kalten Jahreszeit vor zu großer Wärme im Auto, da diese das Gefühl von Müdigkeit noch zusätzlich verstärken kann.

“Nach kurzer Zeit, sollte sich die innere Uhr und der äußere Tagesablauf aber wieder eingependelt haben und die Effekte der Zeitumstellung wieder vollständig verschwunden sein”, erklärt die ÖAMTC-Verkehrspsychologin. Außerdem fällt die Umstellung im Herbst den meisten Menschen leichter.

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