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Ryann Glenn lässt EHC Lustenau in Laibach jubeln

©VMH
EHC-Legionär sorgt mit seinem Tor in der Overtime für einen sensationellen 3:2-Auswärtssieg beim Tabellenführer und Meister

Sie dürfen hoffen in allerletzter Sekunde doch noch eines der noch drei offenen Play-off-Tickets am letzten Spieltag im Heimspiel gegen Fassa zu ergattern. Die Rede ist von EHC Lustenau: Die Sticker konnten endlich im neuen Jahr ein Meisterschaftsspiel gewinnen und das beim Tabellenführer und amtierenden Meister in Laibach. Legionär Ryann Glenn traf 42 Sekunden in der Overtime ins Schwarze. EHC Lustenau führte durch Tore von J. Pfennich (7:52) und Dominik Oberscheider (17:22) nach dem ersten Drittel mit 2:0. Laibach machte durch Rajsar (36:11) und Jezovsek (40:35) den Rückstand wett und rettete sich in die Verlängerung. Lustenau bleibt vor dem letzten Spieltag Neunter aber nur drei Zähler hinter dem Fünften Fassa.

Der EHC Lustenau gewinnt gegen den Tabellenführer Olimpija Laibach in Overtime

Die Mannschaft erarbeitet sich einen so wichtigen Auswärtssieg gegen Olimpija Laibach und lässt die Chance auf die Top 6 noch am Leben. Mit viel Laufarbeit und Siegeswille bezwingen die Sticker den Tabellenführer in einer gnadenlosen und hart umkämpften Partie.

Die Lustenauer starteten in das Spiel wie aus der Kanone geschossen. Die Jungs wussten es geht um sehr wichtige Punkte im Playoff-Kampf und ließen sich nicht zweimal bitten. Der EHC Lustenau befand sich in der 8. Minute gleich im Powerplay und nutzte dieses auch direkt aus. Max Wilfan fing die Scheibe an der Bande ab und feuerte einen Schuss in Richtung Tor. Jordan Pfennich stand vor dem Tor der Gastgeber und fälschte den Puck mit seinen Beinen in das Tor ab. Die Lustenauer waren beflügelt, ließen nicht locker und konnten zum Schluss des Drittels die Führung noch erhöhen. Nach einem Pass von Dominic Haberl und Max Wilfan, war es Dominik Oberscheider in der 18. Spielminute, der mit einem Blueliner das 0:2 erzielen konnte.

Die ersten 10 Minuten im zweiten Drittel gehörten noch den Lustenauer. Dann waren es aber die Laibacher die langsam das Spiel zu ihren Gunsten drehten. Je länger das Drittel voranging, desto mehr Zeit mussten die Sticker in ihrem eigenen Drittel verbringen. In der 37. Minute starteten die Gastgeber einen Konterangriff und Rajsar erzielte den ersten Treffer für die Heimmannschaft. Die Lustenauer stemmten bis zum Drittelschluss noch dagegen und verhinderten einen weiteren Treffer der Slowenen.

Im letzten Drittel erwischte der EHC Lustenau keinen optimalen Start. Die Gastgeber nahmen noch ein 4 gegen 3 Powerplay aus dem Mitteldrittel mit und konnten dieses innerhalb von 35 Sekunden nutzen. Jezovsek zog von der Seite ab und platzierte seinen Schuss genau an die Innenseite des Pfostens. Somit war es ausgeglichen und es folgten hitzige 19 Minuten, in denen sich die Sticker in jeden Schuss und Pass hineinwarfen. Die Jungs leisteten im eigenen Drittel Schwerstarbeit und versuchten kein weiteres Tor der Gastgeber zuzulassen. Mit einigen Konterangriffen wollte der EHC Lustenau noch einen Führungstreffer erzielen, waren aber in der regulären Spielzeit nicht erfolgreich. Es musste wieder in der Overtime entschieden werden. Das Trio bestehend aus Chris D´Alvise, Mark Hurtubise und Ryan Glenn zappelte nicht lange herum. Im ersten Wechsel der Overtime war es Ryan Glenn der das Siegestor für die Sticker erzielte und den zweiten Punkt für den EHC Lustenau sicherte.

Die Cracks von Christian Weber opferten sich alle an diesem Abend für die Mannschaft auf und ihr Kampfgeist wurde endlich belohnt. Mit diesen zwei Punkten lebt die Chance auf die Top 6, und somit die direkte Playoff Qualifikation, noch immer. Es wird also Alles am letzten Spieltag der regulären Saison entschieden.

Olimpija Laibach : EHC Lustenau 2:3 n.V. (0:2 / 1:0 / 1:0 / 0:1)

Torschützen EHC Lustenau: Jordan Pfennich (8.), Dominik Oberscheider (18.), Ryan Glenn (61.)

Torschützen Olimpija Laibach: Rajsar (37.), Jezovsek (41.)

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